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Hubert Schmalix* (geboren 1952 in Graz) Ohne Titel, 1996 Farblithografie/Papier 49 x 40,5 cm signiert Schmalix, datiert 96 nummeriert 12/100 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 200 - 300 STARTPREIS / STARTING PRICE € 200 Hubert Schmalix war ein österreichischer Maler und wichtiger Vertreter der „Neuen Malerei“ beziehungsweise der Neuen Wilden der 1980er-Jahre. Bekannt wurde er zunächst durch expressive, großformatige Figurenbilder; später entwickelte er eine ruhigere, farbintensive Malerei mit Akten, Landschaften, Stillleben und Stadtansichten. Von 1971 bis 1976 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Maximilian Melcher. 1976 zeigte er eine erste Einzelausstellung im Wiener Künstlerhaus, 1978 folgte eine Personale in der Neuen Galerie Graz. Gemeinsam mit Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl und Alois Mosbacher wurde Schmalix zu Beginn der 1980er-Jahre als bedeutender Vertreter der österreichischen Neuen Wilden wahrgenommen. Auch Gunter Damisch und Hubert Scheibl stehen für wichtige Positionen dieser Generation. Maria Lassnig, Arnulf Rainer und Oswald Oberhuber bilden wesentliche Bezugspunkte der älteren österreichischen Nachkriegsmoderne: Lassnig für die subjektive Körperwahrnehmung, Rainer für die expressive Geste und Oberhuber für Stilpluralismus und kritische Figuration. Schmalix nahm 1980 an der Biennale von Venedig und 1984 an der Biennale von Sydney teil. Seine Malerei verbindet Neo-Expressionismus, sinnliche Farbigkeit und erzählerische Motive. Julian Schnabel und Jean-Michel Basquiat sind internationale Vergleichsgrößen für die Rückkehr einer großformatigen, subjektiv aufgeladenen Malerei der 1980er-Jahre. 1987 übersiedelte Schmalix nach Los Angeles. Farbe, Fläche, Licht und Atmosphäre rückten nun stärker in den Mittelpunkt. David Hockney, Alex Katz und Wayne Thiebaud bieten Vergleichspunkte für seine klaren Flächen, das leuchtende Kolorit und das kalifornische Licht. Schmalix lehrte an der UCLA sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien und erhielt 2022 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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