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Johann Fruhmann* (Weißenstein 1928 - 1985 Lengenfeld) Ohne Titel, 1968 Siebdruck/Papier 49 x 41 cm signiert Johann Fruhmann, datiert 68 beschriftet Probedruck SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 200 - 400 STARTPREIS / STARTING PRICE € 200 Fruhmann übersiedelte 1932 nach Graz und studierte von 1943 bis 1948 an der Kunstgewerbeschule bei Fritz Silberbauer und Alfred Wickenburg. Anschließend setzte er seine Ausbildung 1948/49 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen und Albert Paris Gütersloh fort. Früh kam er mit dem Art Club in Kontakt, dessen Mitglied er ab 1951 war; außerdem gehörte er der Wiener Secession und der Sezession Graz an. Bereits in den frühen 1950er Jahren wandte sich Fruhmann von der Figuration ab und entwickelte eine der frühesten konsequent abstrakten Positionen in Österreich. Seine Arbeiten verbinden flächig-geometrische Ordnungen mit körnigen Oberflächen, Materialstrukturen und einem zunehmend freien, expressiven Duktus. Farbe erschien ihm dabei nicht als Mittel der Darstellung, sondern als eigenständiger Gegenstand malerischer Forschung. Neben der Tafelmalerei schuf Fruhmann bedeutende Arbeiten für den öffentlichen Raum: 1957 gestaltete er ein Mosaik für die Wiener Stadthalle, 1964 ein Mosaik für den österreichischen Pavillon der Weltausstellung in New York und 1967 ein Lichtenvironment für die Expo in Montréal. 1965 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Malerei. Ab 1971 lebte und arbeitete Fruhmann mit seiner Ehefrau, der Malerin Christa Hauer-Fruhmann, auf Schloss Lengenfeld bei Krems. Das Paar renovierte das Schloss schrittweise und entwickelte es zu einem Künstlerzentrum; Fruhmann gestaltete dort zwischen 1972 und 1984 auch die Fassade in Sgraffito-Technik. Sein Œuvre wurde 2005 mit einer großen Retrospektive im Leopold Museum in Wien gewürdigt.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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