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Heinz Stangl* (Wien 1942 - 2008 Wien) In der Küche, 1972 Aquarell und Bleistift/Papier 34,8 x 24,8 cm signiert Heinz Stangl, datiert 1972 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 400 - 600 STARTPREIS / STARTING PRICE € 400 Heinz Stangl war ein österreichischer Maler und Grafiker der Wiener Nachkriegsmoderne mit Schwerpunkt auf Porträts, Figurenkompositionen und urbanen Szenen. Geboren 1942 in Wien, studierte er 1961–1967 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Maximilian Melcher, nahm ab 1970 an Ausstellungen der Wiener Secession teil, war ab 1975 freischaffend in Wien ansässig, erhielt 1978 eine Werkmappe-Ausstellung in der Secession und schuf ab 1980 großformatige Ölbilder sowie Druckgrafiken mit figurativer Intensität. Stangl malte sitzende Frauen, Akte und städtische Feste mit pastoser Farbigkeit, expressiver Pinselstruktur und psychologischer Tiefe, beeinflusst von der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, der klassischen Akademietradition und zeitgenössischem Realismus; er arbeitete mit Ölgemälden, Aquarellen sowie Lithografien, die sich durch dynamische Komposition und emotionale Präsenz auszeichnen. Weiterführende Künstler und Begriffe, die zur kunsthistorischen Einordnung seines Werks herangezogen werden können, sind Maximilian Melcher und Albert Paris Gütersloh als prägende Akademielehrer, die Wiener Secession und die Albertina Wien als zentrale Ausstellung- und Sammlungskontexte, sowie die Nachkriegsmalerei in Wien, insbesondere im Umfeld der Akademie der bildenden Künste und des Phantastischen Realismus. In diesem Zusammenhang stehen Künstlernamen wie Wolfgang Herzig, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Rudolf Schönwald, Siegfried Anzinger, Hubert Schmalix, Robert Zeppel-Sperl, Ernst Skricka, Edgar Jené, Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner und Fritz Janschka, die gemeinsam mit Stangl unterschiedliche Facetten der figurativen, expressiven und phantastischen Malerei in Österreich nach 1945 repräsentieren und als Referenzpunkte für die stilistische und thematische Verortung seines Œuvres dienen.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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