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Giselbert Hoke* (Warnsdorf 1927 - 2015 Klagenfurt) Liebespaar (Berserker), 1974 Öl/Hartfaserplatte 84,5 x 111 cm signiert G. Hoke, datiert 74 verzeichnet in Hoke Werkschau, Werknummer 19740000-006 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 8000 - 10000 STARTPREIS / STARTING PRICE € 8000 Giselbert Hoke, als zweites von sechs Kindern in Nordböhmen geboren, war ein österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, der trotz schwerer Kriegsverletzung – als Siebzehnjähriger verlor er seinen rechten Arm – einen vielschichtigen Weg einschlug. Nach Kriegsgefangenschaft legte er die Matura ab und studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste im Kreis von Anton Lehmden, Joannis Avramidis, Alfred Hrdlicka und Friedensreich Hundertwasser, wo er seine leidenschaftliche Natur in monumentalen Formaten verwirklichte. Bekannt für Aquarelle, Ölbilder, Lithografien, Fresken und Glasarbeiten, schuf er 1956 als Wettbewerbssieger die kontroversen Fresken am Klagenfurter Bahnhof, die einen Kunstskandal auslösten, sowie Glaswände für St. Florian in Wien, die Verabschiedungshalle Klagenfurt, die Universität Wien und ein Glasrad in Coburg. Ab 1958 intensivierte er seine Glasarbeiten, erwarb 1961 Schloss Saager in Kärnten als Atelier und Werkstatt sowie 1974 eine Professur an der TU Graz, wo er das Institut für künstlerische Gestaltung leitete. Hokes Werk verbindet bildnerische Kraft mit architektonischer Integration und spiegelt Einflüsse von Egon Schiele, Herbert Boeckl und Max Domenig wider.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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