Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.
Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.
Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.
Joannis Avramidis* (Batumi 1922 - 2016 Wien) Drei Figuren Metall 40 x 25,5 x 5 cm signiert Avramidis, nummeriert 55/400 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 2600 STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600 Ioannis Avramidis wurde am 23. September 1922 in Batumi am Schwarzen Meer als Sohn pontischer Griechen geboren. Nach dem Besuch der Staatlichen Kunstschule in Batumi von 1937 bis 1939 floh seine Familie nach Griechenland. Während des Zweiten Weltkriegs gelangte Avramidis als Zwangsarbeiter nach Wien. Flucht, Entwurzelung und Exil blieben prägende Erfahrungen und vertieften zugleich seine lebenslange Bindung an das griechische kulturelle Erbe. Nach 1945 studierte Avramidis zunächst Malerei bei Robin Christian Andersen an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ab 1953 besuchte er die Bildhauerklasse von Fritz Wotruba, deren tektonische Auffassung der menschlichen Figur einen wesentlichen Ausgangspunkt seines Werks bildete. 1956 schloss er das Studium mit dem Staatspreis der Akademie ab. Anders als Wotruba strebte Avramidis jedoch nach Symmetrie, Ausgleich und einer in sich geschlossenen, harmonischen plastischen Ordnung. Sein Werk kreist um Figuren, Köpfe, Torsi und Reiterdarstellungen. Aus Kreis- und Kugelsegmenten entwickelte er streng rhythmisierte Plastiken, welche die moderne Formreduktion mit Anregungen der griechischen archaischen und klassischen Kunst verbinden. Bezugspunkte bilden Constantin Brâncuşi, Wilhelm Lehmbruck, Oskar Schlemmer und Aristide Maillol; als Gegenpole innerhalb der modernen Skulptur lassen sich Alberto Giacometti und Henri Moore anführen. Im Rahmen der österreichischen Nachkriegsskulptur stehen zudem Rudolf Hoflehner, Wander Bertoni und Bruno Gironcoli für unterschiedliche, weiterführende Positionen. Werner Hofmann bezeichnete Avramidis’ Formensprache als „Rhythmus der Strenge“. Nach frühen internationalen Erfolgen, darunter der Biennale von Venedig 1956, erhielt Avramidis 1958 den Österreichischen Staatspreis für Bildhauerei und 1973 den Großen Österreichischen Staatspreis. Von 1965 bis 1992 lehrte er an der Akademie der bildenden Künste Wien, ab 1966 als Professor für Bildhauerei. Ioannis Avramidis starb am 16. Jänner 2016 in Wien.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.