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Werner Scholz* (Berlin 1898 - 1982 Alpbach) Bergweiler, 1966 Öl/Platte 70 x 60 cm monogrammiert W.S. SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 4000 - 6000 STARTPREIS / STARTING PRICE € 4000 Der deutsche Maler Werner Scholz (1898 Berlin – 1982 Alpbach) begann 1916 sein Studium an der Berliner Hochschule für bildende Künste, unterbrach es als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg (1917 Verlust des linken Unterarms) und setzte es 1919–1920 fort. 1920 bezog er ein Atelier am Nollendorfplatz und schuf expressionistische Schwarz-Weiß-Arbeiten sowie sozialkritische Ölbilder aus dem Berliner Großstadtmilieu, inspiriert von Die Brücke, Emil Nolde, George Grosz, Otto Dix und Max Beckmann. 1930 erwarben Nationalgalerie Berlin und Wallraf-Richartz-Museum Köln Werke; 1937 als „Entartete Kunst“ diffamiert, erhielt er Ausstellungsverbot und Kontakt zu Curt Valentin und Ferdinand Ostertag. 1939 zog er nach Alpbach/Tirol in die Alpbach Künstlerkolonie; nach 1945 entstanden Pastell-Zyklen zu Apokalypse, Altes Testament und Mythologie, später Industrie- und Landschaftsbilder. Scholz, Vertreter der zweiten Expressionismus-Generation, malte mit kräftigem Gestus, dunklem Kolorit und Fokus auf Großstadtelend sowie religiösen/mythischen Themen; zu den Triptychen zählt das Stahl-Triptychon (1954 für Krupp). Werke sind in der Nationalgalerie Berlin, Buchheim-Museum und Privatsammlungen; er war der Novembergruppe verbunden. Als Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner gilt Scholz als expressiver Realist der Weimarer Zeit.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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