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Sylvain Vigny* (Wien 1903 - 1970 Nizza) Belebte Strandszene, 1945 Öl/Karton 38 x 54,7 cm signiert Vigny, datiert 45 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600 STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800 Sylvain Vigny war ein österreichisch-französischer Maler des 20. Jahrhunderts. Als Autodidakt begann er seine künstlerische Tätigkeit in Wien und emigrierte in den 1920er Jahren nach Frankreich. Von 1929 bis 1934 lebte er in Paris, bevor er sich in Nizza niederließ. Dort stellte er in verschiedenen Galerien der Côte d’Azur, im Musée de Cannes sowie in der Schweiz aus. Ein Werk Vignys wurde vom Musée National d’Histoire et d’Art in Luxemburg erworben. Obwohl Vigny in mehreren französischen Museen präsent war, blieb er in Österreich vergleichsweise wenig bekannt. Sein Œuvre ist vor allem durch eine expressive Landschaftsmalerei geprägt. Zu seinen bevorzugten Motiven zählen Pariser Straßenszenen, belebte Strände, die Boulevards der Riviera und markante Blumenstillleben. Dynamische Kompositionen, eine bewegte Pinselführung und eine charaktervolle Farbgebung bestimmen den Eindruck seiner Arbeiten. In seinen Pariser Stadtansichten lassen sich Anklänge an Maurice de Vlaminck erkennen, während das dunklere Kolorit teilweise an Georges Rouault erinnert. Die leichten, atmosphärischen Strandszenen weisen Parallelen zu Raoul Dufy auf. Darüber hinaus steht Vignys Malerei im weiteren Umfeld der französischen Moderne und lässt Bezüge zu Henri Matisse, Pablo Picasso, Georges Braque, André Derain, Marc Chagall, Jean Dubuffet, Fernand Léger und Kees van Dongen erkennen. Auch Einflüsse des Postimpressionismus sowie der Nabis können als kunsthistorischer Kontext herangezogen werden. Seine frühen Wiener Jahre verbinden Vigny zudem mit der österreichischen Moderne. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Rudolf Bacher und Karl Sterrer sowie das künstlerische Umfeld der Wiener Secession, des Hagenbundes und der Wiener Werkstätte zu nennen. Während seiner Zeit in Nizza pflegte Vigny Kontakte zu einem Kreis von Künstlern und Freunden, zu dem unter anderem Elfy Haindl-Lapoirie, Willy Eisenschitz, Jean Cassarini und Claude Morini gehörten.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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