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Anton Steinhart* (Salzburg 1889 - 1964 Salzburg) Winterwald Öl/Karton 61 x 46 cm signiert A. Steinhart SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000 STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000 Anton Steinhart war ein österreichischer Maler und Grafiker, dessen Œuvre zwischen Ölmalerei, Landschaft, Porträt, Realismus, Impressionismus und Expressionismus angesiedelt ist. Aus einer bürgerlichen Salzburger Familie stammend, besuchte er bereits als Kind auf eigenen Wunsch die private Malschule des Salzburger Landschaftsmalers Franz Hinterholzer. Studienreisen führten ihn nach England und Italien sowie zum Studium nach München und Paris. Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg 1915–1918 kehrte Steinhart nach Salzburg zurück. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf bei Photo Ellinger entstanden zahlreiche Tusche- und Rohrfederzeichnungen, insbesondere von Aufführungen der Salzburger Festspiele, die 1960 in einer von Friedrich Welz publizierten Mappe erschienen. Seine malerische Arbeit konzentrierte sich vor allem auf Landschaften und während seiner wiederholten Italienaufenthalte entstandene Gemälde. Kunsthistorisch steht Steinhart im Umfeld der österreichischen Moderne und lässt sich mit Positionen von Karl Revy, Lois Pregartbauer und Matthias Herrmann in Verbindung bringen. Besonders eng war Steinhart mit Anton Faistauer, Anton Kolig, Alfred Kubin und Carl Moll befreundet. Seine Landschaftsmalerei und Zeichnungen stehen zugleich in der Tradition der österreichischen Freilicht- und Landschaftsmalerei, wie sie bereits Rudolf von Alt und Franz Hinterholzer prägten, und im weiteren Umfeld der Wiener Secession, der Neuen Galerie Wien und der österreichischen Zwischenkriegsmoderne. Werke Steinharts befinden sich heute unter anderem im Salzburg Museum, im Museum der Moderne Salzburg und in der Albertina Wien. Ausstellungen fanden 1945 und 1949 in der Albertina Wien sowie 1956 in der Neuen Galerie Wolfgang Gurlitt-Museum Linz statt; seine Verbindungen zu Friedrich Welz und zur Salzburger Kunstszene verorten ihn zugleich im kulturellen Umfeld der Salzburger Festspiele und der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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