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Josef Stoitzner-Millinger* (Wien 1911 - 1982 Ebendorf) Hochofen, Voest, 1956 Gouache/Papier 57,7 x 80,5 cm signiert Stoitzner Millinger, datiert 56 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1200 STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800 Siegfried Stoitzner war ein österreichischer Maler und Verleger von Kunstpostkarten; er wurde als dritter Sohn des Malers Karl Stoitzner geboren. Sein Onkel war der Landschaftsmaler Konstantin Stoitzner, sein Cousin Josef Stoitzner. Von 1909 bis 1913 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Nach seinem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg zog er 1918 nach Furth bei Göttweig, wo er mit seinem Bruder Otto Stoitzner zusammenarbeitete und den Postkartenverlag „Heimatland“ gründete. Nach der Heirat mit Albertina Stranzinger zog er nach Dürnstein und betrieb dort bis 1936 ein Gasthaus. 1919 war er Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Wachau. Seine Werke wurden 1938 und 1940 auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ in München gezeigt. 1941 wurde er Mitglied der Gesellschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus). Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er die akademische Malerin Etta Katzenbeißer. Stoitzners Œuvre ist geprägt von Landschaften und Porträts sowie Genre- und Jagdszenen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Wachau und dem Waldviertel liegt. In seinen Gemälden und Aquarellen führte er die österreichische Landschaftsmalerei-Tradition fort, die mit Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich von Amerling, Eduard Ameseder und Willy Eisenschitz verbunden ist; zugleich lässt sich sein Werk im weiteren Kontext der österreichischen Moderne neben Künstlern wie Richard Gerstl, Egon Schiele, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh, Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha und Ernst Fuchs betrachten. Stoitzner erhielt 1961 die Goldene Ehrenmedaille des Wiener Künstlerhauses, 1963 den Professorentitel, 1967 den Martin-Johann-Schmidt-Preis, 1971 die Ehrenbürgerschaft von Dürnstein und 1976 die Ehrenmitgliedschaft der Kremser Weinbruderschaft.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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