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Stephan Hlawa* (Wien 1896 - 1977 Wien) Dirigent, 1946 Aquarell und Bleistift/Papier/Karton 39,7 x 30,4 cm signiert Hlawa, datiert 46 verso beschriftet Dr. Fiala Dirigent + Komponist SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 250 - 400 STARTPREIS / STARTING PRICE € 250 Stefan Hlawa war ein österreichischer Maler, Grafiker sowie Bühnen- und Kostümbildner des 20. Jahrhunderts. Er studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Rudolf Bacher und Gesang an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Seine Arbeiten stehen im Spannungsfeld von Realismus, Neuer Sachlichkeit und Expressionismus; neben der Malerei nahm die Grafik mit Zeichnungen und Arbeiten in Tusche eine wesentliche Rolle ein. In seiner präzisen Figuren- und Raumauffassung lassen sich Bezüge zur Wiener Kunst um Emil Orlik, Ferdinand Andri und Anton Faistauer erkennen, während Richard Gerstl und Egon Schiele für die expressive Seite dieser Epoche stehen. Ab 1932 wirkte Hlawa als Bühnenbildner, unter anderem am Burgtheater, an der Staatsoper, am Theater an der Wien, an der Volksoper und bei den Salzburger Festspielen. Dabei knüpfte er an Reformimpulse des Wiener Bühnenbildes an, wie sie Alfred Roller und Oskar Strnad vertreten hatten. Seit 1935 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses; von 1945 bis 1948 arbeitete er am Tiroler Landestheater in Innsbruck. 1971 gestaltete er die Ankunftshalle des Flughafens Wien-Schwechat. Zu seinem Umfeld gehörte der Kunsthändler Erich Fiala, der mit seiner Frau, der Cembalistin Isolde Ahlgrimm, historische Musikinstrumente sammelte und Konzerte im Palais Pallavicini veranstaltete. Fiala gründete 1940 die Strudlhof-Galerie. Hlawa ist innerhalb der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts einer Generation zuzuordnen, die zwischen akademischer Porträt- und Zeichnungstradition, moderner Malerei sowie Bühnen- und Raumgestaltung vermittelte. Künstler wie Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh, Willy Eisenschitz, Max Domenig und Robin Christian Andersen bilden hierfür ein erweitertes kunsthistorisches Umfeld.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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