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live 26. November | 03:00 PM
Widder Auktionen

120 - Egon Schiele (Tulln an der Donau 1890 - 1918 Wien)

Startpreis

1.400 €

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Schätzungen

1.400 - 2.000 €

Verkaufsgebühren

28 %

Egon Schiele (Tulln an der Donau 1890 - 1918 Wien) Bildnis Franz Hauer Radierung/Papier 12,5 x 10,5 cm abgebildet in Kallir, Online-Wkvz. Schiele, G5B Edition 1964/66 von Otto Kallir SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1400 - 2000 STARTPREIS / STARTING PRICE € 1400 Egon Schiele begann 1906, mit nur 16 Jahren, ein Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zwei Jahre später verließ er die Akademie wegen ihres starren Lehrplans und gründete die Neukunstgruppe. Zu ihrem Umfeld gehörten Anton Peschka, Anton Faistauer, Rudolf Kalvach, Hans Böhler, Erwin Osen, Franz Wiegele, Robin Christian Andersen und Arthur Löwenstein; später auch Oskar Kokoschka, Karl Hofer, Sebastian Isepp, Albert Paris Gütersloh und Anton Kolig. Im selben Jahr stellte Schiele erstmals öffentlich aus. Gustav Klimt förderte den jungen Künstler und eröffnete ihm Zugänge zum Ausstellungs- und Sammlermilieu der Wiener Moderne. Über Klimt erschließt sich auch das Umfeld der Wiener Secession mit Koloman Moser, Josef Hoffmann und Carl Moll. Von deren Jugendstil löste sich Schiele bald zugunsten einer radikalen, expressionistischen Bildsprache. Die Freundschaft mit Max Oppenheimer bestärkte ihn darin. Richard Gerstl, Alfred Kubin, Edvard Munch, Vincent van Gogh und Henri de Toulouse-Lautrec bilden wichtige Vergleichsgrößen für seine expressive Linie und psychologisch verdichtete Figuration. 1909 erkannte der Kritiker Arthur Roessler Schieles Bedeutung, förderte ihn und vermittelte erste Aufträge. 1911 lebte Schiele in Krumau und Neulengbach. Seine Aktdarstellungen führten 1912 zu einer Verurteilung wegen „Verbreitung unsittlicher Zeichnungen“ und einem 24-tägigen Gefängnisaufenthalt. Mit dieser Werkphase ist Wally Neuzil, seine Gefährtin und wichtiges Modell, eng verbunden. 1912 kehrte Schiele nach Wien zurück. Seine späten Porträts und Figurenbilder, oft mit Edith Schiele als Modell, zeigen zunehmende Reife. 1918 starben Edith und Egon Schiele kurz nacheinander an der Spanischen Grippe.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Auktion

Masterpieces
Donnerstag, 26. November
03:00 PM
Johannesgasse 9-13
1010 Vienna, Österreich

Auktionshaus

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