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live 26. November | 03:00 PM
Widder Auktionen

73 - Martha Cunz* (St. Gallen 1876 - 1961 St. Gallen)

Startpreis

500 €

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Schätzungen

500 - 1.000 €

Verkaufsgebühren

28 %

Martha Cunz* (St. Gallen 1876 - 1961 St. Gallen) Am Thunersee Farbholzschnitt/Papier 24 x 29 cm signiert M. Cunz, beschriftet Am Thunersee, Orig. Holzschnitt Handabdruck N.o 8 monogrammiert im Druck CM SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 500 - 1000 STARTPREIS / STARTING PRICE € 500 Die Schweizer Künstlerin und Holzschneiderin Martha Cunz studierte ab 1896 bei Adolf Hölzel in Dachau und anschliessend an der Künstlerinnenschule in München, wo Ludwig Schmid-Reutte und Christian Landenberger ihre Lehrer wurden. 1900 vertiefte sie ihre Ausbildung in Paris bei Luc-Olivier Merson und Lucien Simon. Den entscheidenden Impuls für ihr Hauptwerk erhielt sie 1901 in einem Lithografie-Kurs bei Ernst Neumann; kurz darauf wandte sie sich dem japanisierenden Vielfarben-Holzschnitt zu, dessen bedeutendste Vertreterin sie wurde. Cunz’ Werk zeichnet sich durch zart abgestufte, klar gegeneinander gesetzte Farbflächen aus – ein charakteristisches Merkmal des Jugendstils und der klassischen Moderne. Bis 1927 schuf sie 71 Holzschnitte, darunter Landschaften, Stadtansichten und Tierdarstellungen; ihr lithografisches Schaffen dauerte bis 1931. Während der nächsten zwanzig Jahre widmete sie sich vorwiegend der Malerei und fertigte hauptsächlich Landschaften und Porträts im Stil des Symbolismus und Expressionismus. Bis zum Ersten Weltkrieg lebte und arbeitete Cunz in München, mit regelmässigen Aufenthalten in den Schweizer Bergen sowie Reisen nach Holland und Italien. 1920 liess sie sich bei ihrem Elternhaus in St. Gallen ein Atelier bauen und wohnte bis zu ihrem Tod mit ihrer Schwester Clara zusammen. Ihr Werk fand früh internationale Anerkennung und wurde 1905 zusammen mit Arbeiten von Wassily Kandinsky publiziert, den sie nachweislich beeinflusste. Cunz zählt zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen um 1900 und Vertreterinnen der Münchner Schule.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Auktion

Masterpieces
Donnerstag, 26. November
03:00 PM
Johannesgasse 9-13
1010 Vienna, Österreich

Auktionshaus

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