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Max Oppenheimer (Wien 1885 - 1954 New York) Die Amati, 1932 Farblithografie/Papier 67 x 55 cm signiert und nummeriert MOPP 91/100, monogrammiert und datiert im Druck MOPP. 32 abgebildet im Pabst, Wkvz. Max Oppenheimer, 1993, Abb. L 22; im Ausstellungskatalog des Jüdischen Museums in Wien, 1994, S. 163; Widder, Max Oppenheimer und das Rosé-Quartett, 2023, S. 13 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 3300 - 4500 STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 3300 Max Oppenheimer, auch „MOPP“ genannt, war ein bedeutender österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts und Vertreter der österreichischen Avantgarde sowie des Wiener Expressionismus. Er studierte 1900–1903 an der Akademie der bildenden Künste Wien und 1903–1906 an der Prager Kunstakademie, wo er 1906 der Gruppe OSMA (Die Acht) beitrat – einer Pioniervereinigung der tschechischen Avantgarde mit Otakar Kubín, Emil Filla, Bohumil Kubišta und Emil Artur Longen. 1908/1909 nahm er an der Wiener Kunstschau teil, früh beeinflusst von Vincent van Gogh. In Wien zählte er zum Kreis von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Albert Paris Gütersloh; 1911–1915 in Berlin arbeitete er mit Kubismus und der Zeitschrift Die Aktion; 1915–1925 in der Schweiz begann seine intensive Beschäftigung mit Musikthemen. Ab Ende der 1920er in Berlin, ab 1931 in Wien, wurden 1937 seine Werke als entartete Kunst diffamiert; 1938 floh er in die Schweiz, 1939 in die USA. Oppenheimer schuf Porträts, religiöse Darstellungen und Alltagsszenen, vor allem expressionistische Werke mit Kubismus- und Futurismus-Einflüssen zu Musik: Komponisten, Dirigenten, Musiker und Orchester wie das 1882 von Arnold Rosé und Eduard Rosé gegründete Streichquartett.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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