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Schule von Rembrandt van Rijn (Niederländer, 1606–1669) Der Kopf des Heiligen Johannes des Täufers, der auf einem Tablett zu Herodes getragen wird Tinte und Lavur auf Papier Blatt: 6 3/4 x 9 Zoll (17,1 x 22,9 cm) Aus dem Nachlass von Botschafter J. William Middendorf II., Rhode Island Dieses Los befindet sich in Philadelphia. Gerahmt: 16 x 18 1/2 x 1 Zoll Das Werk ist entlang der Oberkante mit Klebstoff auf der hinteren Passepartout-Platte befestigt.** Leichte Handhabungsknicke, besonders an den oberen Rändern sichtbar. Ablösung des Passepartouts auf der Rückseite entlang des unteren Randes. Weitere Bilder sind auf Anfrage erhältlich. Provenienz: Sotheby’s, New York, Auktion vom 30. Januar 2019, Los 85. Anmerkung zum Los: Es wird angenommen, dass Rembrandt im Laufe seiner Karriere mindestens fünfzig Schüler unterrichtet hat, möglicherweise sogar mehr. Von diesen sind heute nur relativ wenige als eigenständige künstlerische Persönlichkeiten bekannt, sodass ein beträchtliches Werk an Zeichnungen aus seinem Umfeld besteht, das nicht eindeutig einer bestimmten Hand zugeordnet werden kann. Das vorliegende Blatt ist ein solches Beispiel. Die Ausführung auf feinem orientalischem Papier – einem Trägermaterial, das von Rembrandt und Jan Lievens recht häufig verwendet wurde, bei ihren Schülern und Zeitgenossen jedoch seltener – könnte für die Klärung der Urheberschaft von Bedeutung sein. Bemerkenswert ist auch die ausschließliche Verwendung von schwarzer Tinte und grauer Lavur, da Zeichnungen von Künstlern aus Rembrandts Umfeld typischerweise braune Pigmente enthalten. Trotz der Ungewissheit hinsichtlich der Zuschreibung zeugt die Zeichnung von beachtlichem technischem Können. Die unkonventionelle Darstellung eines bekannten biblischen Motivs deutet zudem auf einen Künstler von bemerkenswerter Selbstsicherheit und Originalität hin.
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