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Schule von Rembrandt van Rijn (Niederländer, 1606–1669) Kopf einer alten Frau mit Turban Tinte und Lavur auf Papier Blatt: 2 5/8 x 2 5/8 Zoll (6,7 x 6,7 cm) Aus dem Nachlass von Botschafter J. William Middendorf II., Rhode Island Dieses Los befindet sich in Philadelphia. Gerahmt: 10 1/2 x 10 Zoll x 1 3/4 Zoll Für einen detaillierten Zustandsbericht wenden Sie sich bitte an Fineart@freemansauction.com. Provenienz: Tobias Christ, Basel, Schweiz. Seine Auktion, Sotheby’s, London, Auktion vom 9. April 1981, Los 26 (als Rembrandt van Rijn). Privatsammlung. Sotheby’s, New York, Auktion vom 30. Januar 2019, Los 87. Ausgestellt: Basel, Schweiz, Kunstmuseum, Rembrandt, 1937, Nr. 183 (als Rembrandt van Rijn). Literatur (in allen Fällen als Rembrandt van Rijn): Kurt Bauch, Die Kunst des Jungen Rembrandt, Heidelberg 1933, S. 220. Otto Benesch, The Drawings of Rembrandt, London 1954, Bd. II, Nr. 378. Maria Kaczanowska, „Reminiscencje Sztuki Rembrandta w Tworczosci Daniela Chodowieckiego“, Biuletyn Historii Sztuki, Warschau 1961, S. 358. Otto Benesch, „The Drawings of Rembrandt“, London 1973, Band II, Nr. 378. Anmerkung zum Los: Otto Benesch, einer der führenden Rembrandt-Experten des 20. Jahrhunderts, hielt die Zeichnung für ein Werk des Künstlers selbst und datierte sie auf das Jahr 1638. Obwohl ihre außergewöhnliche Qualität weithin anerkannt ist, haben spätere Wissenschaftler Vorbehalte gegenüber Beneschs Zuschreibung geäußert. Dennoch wurde bislang keine überzeugende alternative Zuschreibung vorgeschlagen. Obwohl von bescheidenem Format, veranschaulicht diese gut erhaltene Studie, die mit der für ihn charakteristischen Vielfalt aus Feder und Lavur ausgeführt wurde, Rembrandts Faszination für Hüte, Mützen und Turbane. Vor allem zeugt die Zeichnung von dem überzeugenden Bestreben, den unverwechselbaren Charakter der Figur unmittelbar einzufangen, wobei der individuelle Charakter der Figur Vorrang vor allen anderen Aspekten der Komposition hat.
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