Auktionskalender
1 / 2

Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.

live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

1141 - Johann Jakob Haid, "Der Mahler", monkey painter at the easel, singerie, Augsburg, mid-18th century

Startpreis

150 €

The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.

Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.

Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.

Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.

Schätzungen

Keine

Verkaufsgebühren

28,56 %

Johann Jakob Haid, "Der Mahler", monkey painter at the easel, singerie, Augsburg, mid-18th century (1704 Kleineislingen – 1767 Augsburg), mezzotint on paper, inscribed in the plate lower right "I. I. Haid exc.", after Jean-Baptiste-Siméon Chardin, titled in the lower margin "LE PEINTRE" and "DER MAHLER." with four lines of verse each in French and German, numbered lower centre "N°. 10", mid-18th century. A monkey in a coat with neck bow and a hat trimmed with feathers at a stool before the easel, with brush and mahlstick at a blank canvas, palette and further brushes in hand, on a table at right the figure of a nude boy and a bottle, in front a paper roll and a portfolio, on the floor a jug, tiled floor. Condition commensurate with age, margins torn with losses, creased and stained, central fold. Image 41x32 cm (HxW), overall 44x34.5 cm (HxW). Johann Jakob Haid (1704 to 1767) worked in Augsburg from 1735 as a painter, mezzotinter and print publisher; he probably spent his journeyman years with the animal painter Johann Elias Ridinger. He became known for some 300 portraits in mezzotint, also called mezzotinto, and for the botanical plates to Christoph Jakob Trew's "Plantae selectae". His son Johann Elias Haid continued the Augsburg art publishing house after his death. The sheet belongs to the singerie, a pictorial genre popular in the 18th century in which monkeys imitate human activities as parody. The model is the composition "Le Singe peintre" by Jean-Baptiste-Siméon Chardin (1699 to 1779), who exhibited his monkey paintings at the Paris Salon in 1740; Haid's mezzotint follows the engraving by Pierre-Louis Surugue of 1743. The monkey before the easel is aimed at mere imitation in painting. The French verses are by Charles-Étienne Pesselier, a friend of Chardin. German Description Johann Jakob Haid, „Der Mahler“, Affe als Maler an der Staffelei, Singerie, Augsburg, Mitte 18. Jh. (1704 Kleineislingen – 1767 Augsburg), Schabkunst/Papier, unten rechts in der Platte bezeichnet „I. I. Haid exc.“, nach Jean-Baptiste-Siméon Chardin, im Unterrand betitelt „LE PEINTRE“ und „DER MAHLER.“ mit je vier Verszeilen in Französisch und Deutsch, unten mittig nummeriert „N°. 10“, Mitte 18. Jh. Dargestellt ist ein Affe in Rock mit Halsschleife und Hut mit Federbesatz an einem Hocker vor der Staffelei, mit Pinsel und Malstock an einer leeren Leinwand, Palette und weitere Pinsel in der Hand, rechts auf einem Tisch die Figur eines nackten Knaben und eine Flasche, davor Papierrolle und Mappe, am Boden ein Krug, gefliester Boden. Altersgemäßer Zustand, Ränder eingerissen mit Fehlstellen, knickspurig und fleckig, mittig Falz. Darstellung 41x32 cm (HxB), Gesamtmaß 44x34,5 cm (HxB). Johann Jakob Haid (1704 bis 1767) arbeitete ab 1735 in Augsburg als Maler, Schabkünstler und Kupferstichverleger; seine Gesellenzeit verbrachte er wohl bei dem Tiermaler Johann Elias Ridinger. Bekannt wurde er mit rund 300 Bildnissen in Schabkunst, auch Mezzotinto genannt, und mit den Pflanzentafeln zu Christoph Jakob Trews „Plantae selectae“. Sein Sohn Johann Elias Haid führte den Augsburger Kunstverlag nach seinem Tod fort. Das Blatt gehört zur Singerie, einer im 18. Jh. beliebten Bildgattung, in der Affen als Parodie menschliches Tun nachahmen. Vorlage ist die Komposition „Le Singe peintre“ von Jean-Baptiste-Siméon Chardin (1699 bis 1779), der seine Affenbilder 1740 im Pariser Salon ausstellte; Haids Schabkunstblatt folgt dem Stich von Pierre-Louis Surugue aus dem Jahr 1743. Der Affe vor der Staffelei zielt auf die bloße Nachahmung in der Malerei. Die französischen Verse stammen von Charles-Étienne Pesselier, einem Freund Chardins.

Auktionshaus

Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg +4939463751 drouot@versteigerungshaus.de
Auf Drouot seit 3 Jahre avec Mehr als 9,000 Lose veröffentlicht

Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.

Lieferoptionen

Shipping on request by email (drouot@versteigerungshaus.de), costs shown on the invoice. Own shipper or collection in Quedlinburg possible; items handed over unpacked. Collect or arrange shipping within 14 days of invoice.

Melden Sie sich an oder erstellen Sie ein Konto, um mehr über Ihre Lieferoptionen für diese Auktion zu erfahren!