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Six-piece serving cutlery, 800 and 835 silver, Hildesheimer Rose and angel handle, in case 800 silver, the sugar spoon 835 silver, six-piece lot of serving cutlery with small cutlery case. 1) Spoon with angel handle, hallmarked crescent and crown, "800" and maker's mark (not identified), pointed oval bowl, handle with relief angel figure in rocaille work, stem with small roses and longitudinal grooves. 2) and 3) Two cake forks Hildesheimer Rose, each stamped "800" and "W" in a circle, three-tined with widened outer tine, fork head with engraved scroll decoration, stem with bark-like textured surface, handle end as a sculptural rose sprig with bud and leaves. 4) Serving fork, floral decoration, hallmarked crescent and crown as well as "800", two-tined with cut-out at the base of the tines, handle with relief flower and rocaille decoration and pierced end. 5) Sugar spoon Hildesheimer Rose, stamped "835" and "AB" in a circle, shell-shaped ribbed bowl, stem intertwined like branches and pierced, handle end rose with leaves. 6) Small serving fork Hildesheimer Rose, stamped "800" and "A.M.D" for Manns Adam & Sohn, Dörnigheim near Hanau, two-tined, stem intertwined like branches and pierced, handle end rose with leaves. Cutlery case with grey-brown covering, lid with geometric printed decoration in black and silver colour, lined inside with light fabric, insert with fabric loops and cord edging, metal clasp at the front. All pieces in good condition, cutlery case in condition commensurate with age. L. 10.5 to 15 cm, weight 106 g (cutlery total). The name of the Hildesheimer Rose pattern refers to the rose bush at the apse of Hildesheim Cathedral of St. Mary, whose legend goes back to the founding of the diocese circa 815 under Louis the Pious. When the cathedral was destroyed in March 1945, the dog rose also burned, but eight weeks later 25 new shoots sprang from the buried roots. Typical of cutlery with Hildesheimer Rose are detailed rose blossoms, leaves and curved forms; besides coffee spoons and cake servers, this pattern was used above all for small serving pieces such as sugar spoons, cream spoons and cake forks, made in standards from 800 to 925. Crescent and imperial crown mark German silverware under the Act on the Standard of Gold and Silver Wares of 16 July 1884, which came into force on 1 January 1888 and prescribed at least 800/1000 for silver. German Description Sechsteiliges Vorlegebesteck, 800er und 835er Silber, Hildesheimer Rose und Engelsgriff, im Kasten 800er Silber, der Zuckerlöffel 835er Silber, sechsteiliges Konvolut Vorlegebesteck mit kleinem Besteckkasten. 1) Löffel mit Engelsgriff, gepunzt Halbmond und Krone, „800“ und Herstellermarke (nicht aufgelöst), spitzovale Laffe, Griff mit reliefierter Engelsfigur in Rocaillewerk, Stiel mit kleinen Röschen und Längsrillen. 2) und 3) Zwei Kuchengabeln Hildesheimer Rose, je gestempelt „800“ und „W“ im Kreis, dreizinkig mit verbreiterter äußerer Zinke, Gabelschaufel mit graviertem Rankendekor, Stiel mit rindenartig strukturierter Oberfläche, Griffende als plastischer Rosenzweig mit Knospe und Blättern. 4) Anbietgabel, floral verziert, gepunzt Halbmond und Krone sowie „800“, zweizinkig mit Ausschnitt am Zinkenansatz, Griff mit reliefiertem Blüten- und Rocailledekor und durchbrochenem Ende. 5) Zuckerlöffel Hildesheimer Rose, gestempelt „835“ und „AB“ im Kreis, muschelförmig gerippte Laffe, Stiel astartig verschlungen und durchbrochen, Griffende Rose mit Blättern. 6) Kleine Anbietgabel Hildesheimer Rose, gestempelt „800“ und „A.M.D“ für Manns Adam & Sohn, Dörnigheim bei Hanau, zweizinkig, Stiel astartig verschlungen und durchbrochen, Griffende Rose mit Blättern. Besteckkasten mit graubraunem Bezug, Deckel mit geometrischem Druckdekor in Schwarz und Silberfarben, innen mit hellem Stoff ausgeschlagen, Einsatz mit Stoffschlaufen und Kordelkante, vorn Metallschließe. Alle Teile in gutem Zustand, Besteckkasten in altersgemäßem Zustand. L. 10,5 bis 15 cm, G. 106 g (Besteck gesamt). Der Name des Dekors Hildesheimer Rose bezieht sich auf den Rosenstock an der Apsis des Hildesheimer Mariendoms, dessen Legende bis zur Gründung des Bistums um 815 unter Ludwig dem Frommen zurückreicht. Als der Dom im März 1945 zerstört wurde, verbrannte auch die Heckenrose, doch acht Wochen später trieben aus den verschütteten Wurzeln 25 neue Triebe aus. Typisch für Besteck mit Hildesheimer Rose sind detailreiche Rosenblüten, Blätter und geschwungene Formen; neben Kaffeelöffeln und Tortenhebern entstanden in diesem Muster vor allem kleine Servierteile wie Zuckerlöffel, Sahnelöffel und Kuchengabeln, gefertigt in Feingehalten von 800 bis 925. Halbmond und Reichskrone kennzeichnen deutsche Silberwaren nach dem Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren vom 16. Juli 1884, das am 1. Januar 1888 in Kraft trat und für Silber mindestens 800/1000 vorschrieb.
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