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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

867 - Otto Pippel, “Herbstsonne”, autumnal woodland meadow with cattle by the water

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550 €

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Otto Pippel, “Herbstsonne”, autumnal woodland meadow with cattle by the water (Lodz 1878 to 1960 Planegg near Munich). Oil on canvas, signed in block letters at lower right “Otto Pippel.”. Verso on the upper stretcher bar the printed artist’s label “OTTO PIPPEL, PLANEGG BEI MÜNCHEN”, on it handwritten in ink “Herbstsonne”. Autumnal woodland meadow: tall trees with golden-yellow foliage frame on left and right the view of a sunlit meadow, behind it a dense edge of woodland in brown and ochre under a bright sky. On the meadow four cattle in brown and white, one standing, two drinking at the bank with lowered heads, one lying in the grass; by a tree trunk stands a woman with white bonnet, red bodice and dark blue skirt. In the foreground the still water with reflections. Impasto paint applied in short strokes and with the palette knife. Included with the lot a typewritten letter on the artist’s letterhead, Planegg vor München, Heimstättenallee 12, dated “den 29. 4. 55.”, signed by hand “Otto Pippel”; in it the artist announces the dispatch of the painting to the recipient. Good age-appropriate condition, soiled, partial craquelure. Image 81x71 cm (HxW), in a stucco frame with rocaille corners, central cartouches and running floral scroll, frame bumped, frame width 11 cm. Otto Pippel is regarded as one of the most important late Impressionists in southern Germany. After the Strasbourg School of Applied Arts and studies in Karlsruhe he came in 1907 to the Dresden Academy under Gotthardt Kuehl, who introduced him to Impressionism; a stay in Paris in 1908/09 with the encounter with the French Impressionists proved formative. From 1909 he lived in Planegg near Munich, made his debut in 1911 at the Munich Glaspalast and belonged to the Luitpoldgruppe from 1912. His oeuvre comprises around 1750 large-format paintings and is represented among others in the Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich, and the Städtische Galerie Rosenheim. Characteristic is the impasto, shimmering application of paint in which the painter’s gesture remains visible. German Description Otto Pippel, „Herbstsonne“, herbstliche Waldwiese mit Rindern am Wasser (Lodz 1878 bis 1960 Planegg bei München). Öl auf Leinwand, unten rechts in Blockschrift signiert „Otto Pippel.“. Verso auf der oberen Keilrahmenleiste das gedruckte Künstleretikett „OTTO PIPPEL, PLANEGG BEI MÜNCHEN“, darauf betitelt „Herbstsonne“. Herbstliche Waldwiese: Hohe Bäume mit goldgelbem Laub rahmen links und rechts den Blick auf eine sonnenbeschienene Wiese, dahinter ein dichter Waldsaum in Braun und Ocker unter hellem Himmel. Auf der Wiese vier Rinder in Braun und Weiß, eines stehend, zwei mit gesenktem Kopf am Ufer trinkend, eines im Gras liegend; an einem Baumstamm steht eine Frau mit weißer Haube, rotem Mieder und dunkelblauem Rock. Im Vordergrund das stille Wasser mit Spiegelungen. Pastoser, in kurzen Strichen und mit dem Spachtel gesetzter Farbauftrag. Dem Los beigegeben ein maschinenschriftlicher Brief auf dem Briefkopf des Künstlers, Planegg vor München, Heimstättenallee 12, datiert „den 29. 4. 55.“, eigenhändig unterschrieben „Otto Pippel“; darin kündigt der Künstler den Versand des Bildes an den Empfänger an. Altersgemäß guter Zustand, angeschmutzt, partiell Krakelee. Darstellung 81x71 cm (HxB), in Stuckrahmen mit Rocailleecken, Mittelkartuschen und laufender Blütenranke, Rahmen bestoßen, Rahmenbreite 11 cm. Otto Pippel gilt als einer der bedeutendsten späten Impressionisten im süddeutschen Raum. Nach der Kunstgewerbeschule Straßburg und einem Studium in Karlsruhe kam er 1907 an die Dresdner Akademie zu Gotthardt Kuehl, der ihn an den Impressionismus heranführte; ein Parisaufenthalt 1908/09 mit der Begegnung mit den französischen Impressionisten wurde prägend. Ab 1909 lebte er in Planegg bei München, debütierte 1911 im Münchner Glaspalast und gehörte ab 1912 der Luitpoldgruppe an. Sein Werk umfasst rund 1750 großformatige Gemälde und ist unter anderem in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München und in der Städtischen Galerie Rosenheim vertreten. Charakteristisch ist der pastose, flimmernde Farbauftrag, in dem die Geste des Malers stehen bleibt.

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