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Hermann Ritzau, clearing with a roe deer, oil on panel, Düsseldorf School (1866 Wolsdorf – 1922 Helmstedt), oil on wooden panel, signed 'H. Ritzau' lower right. A view across an autumnal brown stretch of heath from which, in the middle ground, a single roe deer attentively raises its head. At the left stands a group of young spruces and pines, at the right the ground opens to a shallow hollow, the horizon closed by a low edge of woodland. The light stands low. The painting is applied in short, impasto strokes. Age-appropriate good condition, craquelure, soiled. Image 20 x 27 cm (HxW), framed in a gilt-coloured moulding, frame bumped, break line visible in the shellac at the top and left edges, frame width 9 cm Hermann Ritzau studied from 1883 to 1884 at the Grand Ducal Saxon Art School in Weimar and then until 1893 at the Düsseldorf Academy of Art under the landscape painter Eugen Dücker. He taught drawing at the Gymnasium Julianum in Helmstedt and travelled as a landscape painter in the Harz, the Lüneburg Heath and on the island of Rügen. His work ranges from finely drawn views to impasto paintings that lead towards Impressionism. For the centenary of his death the town of Helmstedt mounted a comprehensive exhibition in 2022, bringing the long overlooked painter back into view. German Description Hermann Ritzau, Lichtung mit Reh, Öl auf Holzplatte, Düsseldorfer Schule (1866 Wolsdorf – 1922 Helmstedt), Öl/Holzplatte, unten rechts signiert 'H. Ritzau'. Blick über eine herbstlich braune Heidefläche, aus der im Mittelgrund ein einzelnes Reh aufmerksam den Kopf hebt. Links steht eine Gruppe junger Fichten und Kiefern, rechts öffnet sich die Fläche zu einer flachen Senke, den Horizont schließt ein niedriger Waldsaum. Das Licht steht tief. Die Malerei ist in kurzen, pastosen Strichen aufgetragen. Altersgemäß guter Zustand, Krakelee, angeschmutzt. Darstellung 20 x 27 cm (HxB), gerahmt in einer goldfarbenen Leiste, Rahmen bestoßen, am oberen und linken Rand sichtbare Bruchkante im Schellack, Rahmenbreite 9 cm Hermann Ritzau studierte von 1883 bis 1884 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar und anschließend bis 1893 an der Kunstakademie Düsseldorf bei dem Landschaftsmaler Eugen Dücker. Er unterrichtete als Zeichenlehrer am Gymnasium Julianum in Helmstedt und bereiste als Landschaftsmaler den Harz, die Lüneburger Heide und die Insel Rügen. Sein Werk reicht von fein durchgezeichneten Ansichten bis zu pastos gemalten Bildern, die zum Impressionismus hinführen. Zum 100. Todestag richtete die Stadt Helmstedt 2022 eine umfangreiche Ausstellung aus und rückte den lange übersehenen Maler wieder ins Blickfeld.
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