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Wilhelm Streckfuss, The Abendberg at Questenberg, Harz landscape in watercolour, 1881 (1817 Merseburg – 1896 Berlin), watercolour/cardboard, inscribed 'W. Streckfuss Nachlass' lower right. On the reverse inscribed in pencil 'Der Abendberg in Questenberg 1881/10' together with a typewritten label giving the artist's dates, his career and the technique. Above a green meadow set with groups of trees and fruit trees rises a sunlit mountain flank in tones of pink, ochre and violet, its ridge falling from right to left; on the crest of the foreground hill two resting figures and pecking hens, in front of them a broken earth bank with red-brown rock. The sky lightly clouded in white and pale blue. Age-appropriate good condition, stained. Image 26 x 39.5 cm (HxW), mount, behind glass, framed, frame bumped, overall 49.5 x 59 cm (HxW). Wilhelm Streckfuss was a son of the writer and Dante translator Karl Streckfuss. From 1832 he studied at the Royal Prussian Academy of Arts in Berlin, among others in the drawing class of Friedrich Wilhelm Herbig, and from 1836 to 1839 at the Dusseldorf Academy under Carl Sohn; in 1842/43 he worked in the studio of Paul Delaroche in Paris and in 1843/44 stayed in Rome and southern Italy. From 1838 to 1892 he exhibited regularly at the Berlin Academy exhibitions. In 1858 he published a textbook on perspective, in 1868 he received the title of professor and taught perspective at the drawing school of the Association of Berlin Women Artists; in 1894 he was awarded the Order of the Red Eagle. Questenberg in the southern Harz, today part of the municipality of Suedharz in the district of Mansfeld-Suedharz, is known for its castle ruin and its annual Questenfest. German Description Wilhelm Streckfuß, Der Abendberg in Questenberg, Harzlandschaft im Aquarell, 1881 (1817 Merseburg – 1896 Berlin), Aquarell/Karton, unten rechts bezeichnet „W. Streckfuß Nachlass". Verso in Blei bezeichnet „Der Abendberg in Questenberg 1881/10" sowie ein maschinenschriftliches Etikett mit den Lebensdaten des Künstlers, seinem Werdegang und der Angabe der Technik. Über einer grünen, von Baumgruppen und Obstbäumen bestandenen Wiese steigt eine sonnenbeschienene Bergflanke in Rosa-, Ocker- und Violetttönen auf, deren Grat von rechts nach links abfällt; auf der Kuppe des Vordergrundhügels zwei ruhende Figuren und pickende Hühner, davor eine aufgebrochene Erdböschung mit rotbraunem Gestein. Der Himmel licht bewölkt in Weiß und zartem Blau. Altersgemäß guter Zustand, fleckig. Darstellung 26 x 39,5 cm (HxB), Passepartout, hinter Glas, gerahmt, Rahmen bestoßen, Gesamtmaß 49,5 x 59 cm (HxB). Wilhelm Streckfuß war ein Sohn des Schriftstellers und Dante-Übersetzers Karl Streckfuß. Ab 1832 studierte er an der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin, unter anderem in der Zeichenklasse von Friedrich Wilhelm Herbig, von 1836 bis 1839 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Carl Sohn; 1842/43 arbeitete er im Atelier von Paul Delaroche in Paris, 1843/44 hielt er sich in Rom und Süditalien auf. Von 1838 bis 1892 war er regelmäßig auf den Berliner Akademieausstellungen vertreten. 1858 veröffentlichte er ein „Lehrbuch der Perspective", 1868 erhielt er den Professorentitel und unterrichtete Perspektive an der Zeichenschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen; 1894 wurde ihm der Rote Adlerorden verliehen. Questenberg im Südharz, heute Ortsteil der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz, ist für seine Burgruine und das alljährliche Questenfest bekannt.
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