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Nikolaus Gumberger, Falkenstein Castle, Harz, veduta, hilltop castle over mixed forest, 19th century (1822 Weixerau – 1898 Rosenheim), oil on panel, signed lower right "N. Gumberger", 19th century, view of Falkenstein Castle above a densely wooded slope, round main tower with surrounding gallery and dark curved cap with lantern, on the left half-timbered buildings with cross gables and chimneys, a light-coloured masonry building with round-arched frieze, in front of it a low annexe, on the far left a small crenellated tower, in the background on the left a blue-green ridge, grey-white cumulus clouds with light blue gaps, in the foreground mixed forest with autumnal reddish-brown foliage, on the right tall conifers, good condition commensurate with age, retouching, image 45x64 cm (HxW), framed, wide gold-coloured decorative frame with frieze of flowers and leaf scrolls, frame bumped, frame width 12 cm Nikolaus Gumberger was born on 6 December 1822 in Weixerau near Eching in the district of Landshut and died on 16 August 1898 in Rosenheim. He was a veduta painter active in Bavaria, from a family who travelled as itinerant landscape painters and later also worked as photographers in Rosenheim. His views of towns include Rosenheim on the Inn, Lake Chiemsee with the Fraueninsel, Salzburg, Berchtesgaden with the Watzmann and Mittenwald, as well as castles such as Rheinstein on the Rhine; the Heimatmuseum Obing holds his view of the village from circa 1870. Falkenstein Castle is a high medieval hilltop castle in the Lower Harz, built between 1120 and 1180 on a rocky ridge above the Selke valley, which could never be conquered. At the castle Eike von Repgow wrote the Sachsenspiegel, the first German law book, after 1220, dedicating it to Hoyer von Falkenstein. From 1437 until the expropriation after the Second World War the castle belonged to the lords von der Asseburg; since 1946 it has housed a museum. German Description Nikolaus Gumberger, Blick auf Burg Falkenstein im Harz, Vedute mit Höhenburg über Mischwald, 19. Jh. (1822 Weixerau – 1898 Rosenheim), Öl/Maltafel, unten rechts signiert „N. Gumberger“, 19. Jh., Blick auf Burg Falkenstein über dicht bewaldetem Hang, runder Hauptturm mit umlaufender Galerie und dunkler geschweifter Haube mit Laterne, links Fachwerkbauten mit Zwerchgiebeln und Schornsteinen, heller Mauerbau mit Rundbogenfries, davor ein niedriger Vorbau, ganz links ein kleiner Zinnenturm, links im Hintergrund ein blaugrüner Höhenzug, grau-weiße Haufenwolken mit hellblauen Lücken, im Vordergrund Mischwald mit herbstlich rotbraunen Laubpartien, rechts hohe Nadelbäume, altersgemäß guter Zustand, Retuschen, Darstellung 45x64 cm (HxB), gerahmt, breiter goldfarbener Zierrahmen mit Blüten- und Blattrankenfries, Rahmen bestoßen, Rahmenbreite 12 cm Nikolaus Gumberger wurde am 6. Dezember 1822 in Weixerau bei Eching im Landkreis Landshut geboren und starb am 16. August 1898 in Rosenheim. Er war ein in Bayern tätiger Vedutenmaler aus einer Familie, die als wandernde Landschaftsmaler unterwegs war und später in Rosenheim auch als Fotografen arbeitete. Zu seinen Ortsansichten gehören Rosenheim am Inn, der Chiemsee mit der Fraueninsel, Salzburg, Berchtesgaden mit dem Watzmann und Mittenwald, daneben Burgen wie Rheinstein am Rhein; das Heimatmuseum Obing bewahrt seine Ansicht des Ortes aus der Zeit um 1870. Burg Falkenstein ist eine hochmittelalterliche Höhenburg im Unterharz, die zwischen 1120 und 1180 auf einem Felsrücken über dem Selketal errichtet wurde und nie erobert werden konnte. Auf der Burg verfasste Eike von Repgow nach 1220 den Sachsenspiegel, das erste deutsche Rechtsbuch, das er Hoyer von Falkenstein zueignete. Von 1437 bis zur Enteignung nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Anlage den Herren von der Asseburg, seit 1946 beherbergt sie ein Museum.
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