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A. Lange & Söhne Glashütte, Kriegsmarine deck watch, Lépine gentleman's pocket watch, circa 1944 Silver-coloured metal case, plain, with detachable case back and hinged dust cover. Open-face Lépine gentleman's pocket watch with the crown at 12 o'clock, deck watch of the Kriegsmarine, round bow, fluted ball crown, lateral hand-setting lever on the case band at 1 o'clock for setting the hands. The dust cover engraved "Werk: A.Lange & Söhne", "Nr. 204232" and "Fertiggestellt: A.Lange & Söhne Glashütte", the case back engraved with the movement number "204 232" and the navy number "M 11453", the inside of the cover with round company stamp "GLASHÜTTE", in the centre "A. Lange & Söhne", and stamped number "1067564". Silver-coloured dial, black Arabic numerals, railway minute track, two sunken subsidiary dials: power reserve indicator "AUF" and "AB" with scale 7 to 28 at 9 o'clock, subsidiary seconds at 3 o'clock. Blued hands, pear-shaped hour hand. Gold-coloured plate movement, calibre 48, crown winding, signed on the plate "A.Lange & Söhne Glashütte i. Sa." and numbered "204232", compensation balance with weight screws, swan-neck regulator, jewels in gold-coloured chatons. Very good condition commensurate with age. Watch running. D. 60 mm, H. 17 mm, weight 166 g. Calibre 48 was developed by A. Lange & Söhne in Glashütte between 1937 and 1940 under military contract; the requirement was a rate deviation of no more than one second in 24 hours, which is why the large movement, 48 mm in diameter, was given a power reserve indicator with differential gearing, a swan-neck regulator and a compensation balance. Series production of these navy observation watches began in October 1940 with movement number 200000 for the Kriegsmarine, which marked these deck watches with its own navy number on the case back. Because Glashütte could not meet the demand alone, Andreas Huber in Munich, Alpina-Dugena and Felsing in Berlin and Wempe in Hamburg also took over the finishing of the ébauches; the respective firm signed the inner cover accordingly. By May 1945, 5975 of these calibre 48 observation watches, also called B-Uhr, had been made; after the war production continued in Glashütte, latterly at VEB Glashütter Uhrenbetriebe, until the early 1970s. The inscription "AUF" and "AB" denotes the up-and-down indication, i.e. the state of wind of the mainspring; some of these Glashütte pocket watches for the navy were delivered without a signature on the dial. German Description A. Lange & Söhne Glashütte, Beobachtungsuhr der Kriegsmarine, Lépine-Herrentaschenuhr, um 1944 Silberfarbenes Metallgehäuse, glatt, mit abnehmbarem Rückdeckel und scharniertem Staubdeckel. Offene Herrentaschenuhr in Lépine-Form mit der Krone bei 12 Uhr, Beobachtungsuhr der Kriegsmarine, runder Bügel, geriffelte Kugelkrone, am Gehäuserand bei 1 Uhr ein seitlicher Zeigerstellhebel zur Verstellung der Zeiger. Der Staubdeckel graviert „Werk: A.Lange & Söhne“, „Nr. 204232“ und „Fertiggestellt: A.Lange & Söhne Glashütte“, der Rückdeckel graviert mit der Werknummer „204 232“ und der Marinenummer „M 11453“, die Deckelinnenseite mit rundem Firmenstempel „GLASHÜTTE“, im Mittelfeld „A. Lange & Söhne“, und gestempelter Nummer „1067564“. Silberfarbenes Zifferblatt, schwarze arabische Ziffern, Eisenbahnminuterie, zwei versenkte Hilfszifferblätter: Gangreserveanzeige „AUF“ und „AB“ mit Skala 7 bis 28 bei 9 Uhr, kleine Sekunde bei 3 Uhr. Gebläute Zeiger, Stundenzeiger in Birnenform. Goldfarbenes Platinenwerk, Kaliber 48, Kronenaufzug, auf der Platine signiert „A.Lange & Söhne Glashütte i. Sa.“ und nummeriert „204232“, Kompensationsunruh mit Gewichtsschrauben, Schwanenhalsfeinregulierung, Lagersteine in goldfarbenen Chatons. Altersgemäß sehr guter Zustand. Uhr läuft. D. 60 mm, H. 17 mm, G. 166 g. Das Kaliber 48 wurde von A. Lange & Söhne in Glashütte zwischen 1937 und 1940 im militärischen Auftrag entwickelt; verlangt war eine Gangabweichung von höchstens einer Sekunde in 24 Stunden, weshalb das große Werk mit 48 mm Durchmesser eine Gangreserveanzeige mit Differentialgetriebe, eine Schwanenhalsfeinregulierung und eine Kompensationsunruh erhielt. Die Serienfertigung dieser Marine-Beobachtungsuhren begann im Oktober 1940 mit der Werknummer 200000 für die Kriegsmarine, die diese Deckuhren mit einer eigenen Marinenummer auf dem Rückdeckel kennzeichnete. Weil Glashütte den Bedarf allein nicht decken konnte, übernahmen auch Andreas Huber in München, Alpina-Dugena und Felsing in Berlin sowie Wempe in Hamburg die Vollendung der Rohwerke; die jeweilige Firma signierte dafür den Innendeckel. Bis zum Mai 1945 entstanden 5975 dieser auch B-Uhr genannten Beobachtungsuhren des Kalibers 48, nach dem Krieg wurde die Fertigung in Glashütte, zuletzt im VEB Glashütter Uhrenbetriebe, bis Anfang der 1970er Jahre fortgeführt. Die Beschriftung „AUF“ und „AB“ bezeichnet das Auf- und Abwe
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