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Column clock in portal form, ebonised wood with white columns and swan motif, probably Biedermeier Ebonised wood, column clock, also known as portal clock. Rectangular base with fluting, supporting two white, finely veined columns with gold-coloured Corinthian capitals and gold-coloured bases on brass-coloured plinths. Stepped entablature with fluted pier sections, lateral finials and a curved central crest with scrolled ends, the front with engraved decorative appliqués with palmettes, rosettes, leaf tendrils and acanthus. Drum-shaped movement case with silver-coloured bezel. White dial with black Arabic numerals, minute track, two winding holes and black hands with lozenge-shaped thickening. Below the movement case a decorative element of two swans facing each other, carved wood with gold-coloured finish. Movement with half-hour and hour strike on a gong. Pendulum present, with pierced round pendulum bob. Function not tested. Condition commensurate with age, dial glass missing. 48x29x10 cm (HxWxD). The portal clock is a variant of the bracket clock: two or more columns form a portal and support the movement. Its classic form originated in the French Directoire and passed via Empire and Neoclassicism into the Biedermeier period, spreading from France via southern Germany to Vienna and further east. In the Vienna region such column clocks were very popular between 1820 and 1850. Whereas French pendules have cases of fire-gilt bronze, cut glass or marble, Austrian clockmakers mostly built the structure of wood and decorated it with sheet metal appliqués, the columns often of alabaster. Their striking mechanisms strike on a gong instead of a bronze bell, and the freely visible pendulum of these table clocks is often decorated. German Description Säulenuhr in Portalform, ebonisiertes Holz mit weißen Säulen und Schwanenmotiv, wohl Biedermeier Ebonisiertes Holz, Säulenuhr, auch Portaluhr. Rechteckiger Sockel mit Kanneluren, darauf zwei weiße, fein geäderte Säulen mit goldfarbenen korinthischen Kapitellen und goldfarbenen Basen auf messingfarbenen Plinthen. Gestuftes Gebälk mit kannelierten Pfeilerabschnitten, seitlichen Aufsätzen und geschweiftem Mittelaufsatz mit eingerollten Enden, an der Front gravierte Zierappliken mit Palmetten, Rosetten, Blattranken und Akanthus. Trommelförmiges Werkgehäuse mit silberfarbener Lünette. Weißes Zifferblatt mit schwarzen arabischen Ziffern, Minuterie, zwei Aufzugsöffnungen und schwarzen Zeigern mit rautenförmiger Verdickung. Unter dem Werkgehäuse ein Zierelement aus zwei gegenständigen Schwänen, Holz geschnitzt und goldfarben gefasst. Werk mit Halbstunden- und Stundenschlag auf Tonfeder. Pendel vorhanden, mit durchbrochener runder Pendelscheibe. Funktion nicht geprüft. Altersgemäßer Zustand, Glasabdeckung des Zifferblatts fehlt. 48x29x10 cm (HxBxT). Die Portaluhr ist eine Variante der Stockuhr: Zwei oder mehr Säulen bilden ein Portal und tragen das Uhrwerk. Ihre klassische Form entstand im französischen Directoire und wanderte über Empire und Klassizismus bis in das Biedermeier, von Frankreich über Süddeutschland nach Wien und weiter nach Osten. Im Wiener Raum waren solche Säulenuhren zwischen 1820 und 1850 sehr beliebt. Während französische Pendulen Gehäuse aus feuervergoldeter Bronze, geschliffenem Glas oder Marmor besitzen, bauten österreichische Uhrmacher den Aufbau meist aus Holz und verzierten ihn mit Blechappliken, die Säulen häufig aus Alabaster. Ihre Schlagwerke schlagen statt auf eine Bronzeglocke auf eine Tonfeder, und das frei sichtbare Pendel ist bei diesen Tischuhren oftmals verziert.
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