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Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

644 - Carl Zeiss binoculars 20x60 S, mechanical image stabilisation, in case, probably early 1990s

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Carl Zeiss binoculars 20x60 S, mechanical image stabilisation, in case, probably early 1990s Binoculars, Carl Zeiss, model 20x60 S with stabilisation mechanism that works without motor, rechargeable battery or battery and operates purely mechanically, probably early 1990s. Black housing with longitudinal ribs, on the top a silver-coloured plaque "ZEISS", below "West Germany" and the raised model designation 20x60 S, serial number 666897 between the eyepieces, focusing wheel in a rectangular recess, eyepieces with rubber eyecups, right eyepiece with dioptre scale, eyepiece caps present, carrying strap with embroidered lettering "Carl Zeiss Germany". Optics clear, lenses clear and without scratches, front lens covers missing, very good used condition. With associated silver-coloured case with textured surface, two snap locks, carrying handle, grey foam insert and stickers "ZEISS" and "Germany" on the lid and the inside of the lid. Binoculars 28x16x8 cm (HxWxD), case 35x23x12.5 cm (LxWxH). The 20x60 S came onto the market in 1990 and was the world's first pair of binoculars with mechanical image stabilisation: a gimbal-mounted, spring-loaded and magnetically damped prism system compensates for the trembling of the hands as soon as the push button on the left side of the housing releases the prisms from their magnetic lock. The purely mechanical image stabiliser makes the twentyfold magnification usable hand-held, which otherwise only stays steady on a tripod. With a 60 mm objective diameter, Porro prisms and T* multi-coating, the glass is intended as observation binoculars for hunting over long distances, for nature observation and as astronomy binoculars for the moon, planets and deep-sky objects; it was also taken on missions to the International Space Station ISS. The angular "ZEISS" lettering with the origin "West Germany" distinguished Carl Zeiss Oberkochen from Carl Zeiss Jena during the years of division; after the reunification of the company in 1991, the Zeiss Group received the blue logo in 1993/94. The model is still built almost unchanged today. German Description Carl Zeiss, Fernglas 20x60 S, mechanische Bildstabilisierung, im Koffer, wohl Anfang 1990er Jahre Fernglas, Carl Zeiss, Modell 20x60 S mit Stabilisierungsmechanik, die ohne Motor, Akku oder Batterie auskommt und rein mechanisch arbeitet, wohl Anfang 1990er Jahre. Schwarzes Gehäuse mit Längsrippen, auf der Oberseite silberfarbene Plakette „ZEISS“, darunter „West Germany“ und die erhabene Modellbezeichnung 20x60 S, Seriennummer 666897 zwischen den Okularen, Fokussierrad in rechteckiger Vertiefung, Okulare mit Gummiaugenmuscheln, rechtes Okular mit Dioptrienskala, Okularschutzdeckel vorhanden, Trageriemen mit gesticktem Schriftzug „Carl Zeiss Germany“. Optik klar, Linsen klar und ohne Kratzer, Linsenabdeckungen vorne fehlen, sehr guter gebrauchter Zustand. Mit zugehörigem silberfarbenem Koffer mit strukturierter Oberfläche, zwei Schnappverschlüssen, Tragegriff, grauer Schaumstoffeinlage und Aufkleber „ZEISS“ und „Germany“ auf Deckel und Deckelinnenseite. Fernglas 28x16x8 cm (HxBxT), Koffer 35x23x12,5 cm (LxBxH). Das 20x60 S kam 1990 auf den Markt und war das weltweit erste Fernglas mit mechanischer Bildstabilisierung: Ein kardanisch aufgehängtes, federnd gelagertes und magnetisch gedämpftes Prismensystem gleicht das Zittern der Hände aus, sobald der Druckknopf an der linken Gehäuseseite die Prismen aus ihrer Magnetraste freigibt. Der rein mechanische Bildstabilisator macht die zwanzigfache Vergrößerung freihändig nutzbar, die sonst nur vom Stativ aus ruhig steht. Mit 60 mm Objektivdurchmesser, Porroprismen und T*-Mehrschichtvergütung ist das Glas als Beobachtungsfernglas für die Jagd auf weite Distanzen, für die Naturbeobachtung und als Astronomiefernglas für Mond, Planeten und Deep-Sky-Objekte gedacht; es wurde auch auf Missionen zur Internationalen Raumstation ISS mitgeführt. Der eckige Schriftzug „ZEISS“ mit der Herkunftsangabe „West Germany“ unterschied Carl Zeiss Oberkochen in den Jahren der Teilung von Carl Zeiss Jena; nach der Wiedervereinigung des Unternehmens 1991 erhielt die Zeiss-Gruppe 1993/94 das blaue Logo. Das Modell wird bis heute nahezu unverändert gebaut.

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