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Mechanical Mine in a Display Case, Erzgebirge, Hand Crank with Movable Figures Mining diorama in a dark-finished wooden case behind glass, at the side a hand crank for driving the movable figures. The gable top with a roughened, coal-like surface, on it crossed hammer and chisel in gold and, on a black field, the inscription Glück auf! in gold script. In the upper storey a surface installation with a light house front, a clock with Roman numerals and a brick arch, with figures at work in windows and niches, among others at a workbench and a forge. Below it, over three levels, the mine workings with yellow ladderways, props, tunnel supports and rock masses in which numerous miners with tools and mining lamps are arranged. Back wall of cardboard. Condition commensurate with age, in working order. 43.5x37x14.5 cm. Mechanical mines in a case are known in the Erzgebirge as Buckelbergwerke because they were carried on the back and demonstrated for a small fee: the miner turned the crank and the scenes of work underground came to life. They arose in the 18th century, when miners who had become unemployed earned their living by carving; the Erzgebirge Christmas mountains came from the same tradition. As early as 1570 a mine model with movable pumps and hoists is recorded in Freiberg. The greeting Glück auf comes from Saxon ore mining and is attested since the 16th century; it means both the hope of a rich yield and of coming back up safely. Hammer and chisel, crossed like a St Andrew's cross, show the tools laid down in front of the mine entrance and thus indicate that all the miners have come up. German Description Mechanisches Bergwerk im Schaukasten, Erzgebirge, Handkurbel mit beweglichen Figuren Bergwerksdiorama in einem dunkel gefassten Holzkasten hinter Glas, seitlich eine Handkurbel zum Antrieb der beweglichen Figuren. Der Giebelaufsatz mit aufgerauter, kohleartiger Oberfläche, darauf in Gold gekreuzt Schlägel und Eisen und auf schwarzem Feld in goldener Schreibschrift die Aufschrift Glück auf!. Im oberen Geschoss eine Tagesanlage mit heller Hausfront, einer Uhr mit römischen Ziffern und einem Ziegelbogen, in Fenstern und Nischen Figuren bei der Arbeit, unter anderem an Werkbank und Schmiede. Darunter über drei Sohlen das Grubengebäude mit gelben Fahrten, Stempeln, Streckenausbau und Gesteinsmassen, in denen zahlreiche Bergleute mit Werkzeug und Grubenlichtern angeordnet sind. Rückwand aus Karton. Altersgemäßer Zustand, funktionsfähig. 43,5x37x14,5 cm. Mechanische Bergwerke im Kasten werden im Erzgebirge Buckelbergwerke genannt, weil sie auf dem Rücken getragen und gegen ein kleines Entgelt vorgeführt wurden: Der Bergmann drehte die Kurbel, und die Szenen der Arbeit unter Tage erwachten zum Leben. Sie entstanden im 18. Jh., als arbeitslos gewordene Bergleute ihren Lebensunterhalt mit Schnitzerei verdienten; aus derselben Tradition gingen die erzgebirgischen Weihnachtsberge hervor. Bereits 1570 ist in Freiberg ein Bergwerksmodell mit beweglichen Pumpen und Hebezeugen überliefert. Der Gruß Glück auf stammt aus dem sächsischen Erzbergbau und ist seit dem 16. Jh. bezeugt; er meint zugleich die Hoffnung auf reichen Bergsegen und auf unfallfreies Ausfahren. Schlägel und Eisen, gekreuzt wie ein Andreaskreuz, zeigen die vor der Tagesöffnung abgelegten Werkzeuge und damit an, dass alle Bergleute ausgefahren sind.
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