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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

605 - I.G. Farben, “Igmerald”, synthetic emerald in emerald cut, promotional case, probably 1935 to 1942

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I.G. Farben, “Igmerald”, synthetic emerald in emerald cut, promotional case, probably 1935 to 1942 Synthetic emerald in a case. Promotional item of I.G. Farben, small book-shaped hinged case, covered in red with a grained surface, the front with a gold-coloured emblem “i” and “G” in a circle, tab closure with red button; inside the lid a label inscribed “»IGMARALD«”, “der synthetische Smaragd der »I. G.«” and “PROF. K. B. BERTHOLD”; in the lower part a stone compartment with gold-coloured frame lines and a small flap, holding on a light cushion the stone of 1.95 ct in emerald cut (octagonal step cut). Condition very good commensurate with age. 6x6x2 cm (LxWxD) The “Igmerald”, named after the initials “I.G.” and the English word emerald, is the synthetic emerald grown by I.G. Farbenindustrie at its Bitterfeld works using the flux process developed by Hermann Espig. Presented to the public in mid-1935, the stone was produced in small numbers until 1942; the chemical group did not pursue commercial production, and the stones were never sold through the trade. Richard Nacken had already grown the first facetable synthetic emeralds in the mid-1920s; the “Igmerald” reached commercial stone sizes and is a subject of the gemmological literature on gem synthesis. Prof. K. B. Berthold is probably the goldsmith Karl Berthold (1889 to 1975), who taught at the Staatliche Zeichenakademie in Hanau and headed the Kölner Werkschulen from 1933 to 1945. Literature: K. Schmetzer and L. Kiefert, Zur Färbung von Igmerald (synthetischer Smaragd, hergestellt von der I.G. Farbenindustrie), 1998. German Description I.G. Farben, „Igmerald“, synthetischer Smaragd im Smaragdschliff, Werbe-Etui, wohl 1935 bis 1942 Synthetischer Smaragd im Etui. Werbeartikel der I.G. Farben, kleines buchförmiges Etui zum Aufklappen, rot bezogen mit genarbter Oberfläche, vorn goldfarbenes Emblem „i“ und „G“ im Kreis, Laschenverschluss mit rotem Knopf; im Deckel ein Etikett, bezeichnet „»IGMARALD«“, „der synthetische Smaragd der »I. G.«“ und „PROF. K. B. BERTHOLD“; im Unterteil ein Steinfach mit goldfarbenen Rahmenlinien und kleiner Klappe, darin auf hellem Polster der Stein von 1,95 ct im Smaragdschliff (achteckiger Treppenschliff). Im altersgemäß sehr guten Zustand. 6x6x2 cm (LxBxT) Der „Igmerald“, benannt nach den Initialen „I.G.“ und dem englischen Wort für Smaragd, ist der synthetische Smaragd, den die I.G. Farbenindustrie in ihrem Werk Bitterfeld im Flussmittelverfahren nach Hermann Espig züchtete. Mitte 1935 der Öffentlichkeit vorgestellt, wurde der Stein bis 1942 in kleiner Zahl hergestellt; eine kommerzielle Produktion strebte der Chemiekonzern nicht an, die Steine kamen nicht in den Handel. Erste facettierbare synthetische Smaragde hatte Richard Nacken bereits Mitte der 1920er Jahre gezüchtet; der „Igmerald“ erreichte handelsübliche Steingrößen und ist Gegenstand der gemmologischen Fachliteratur zur Edelsteinsynthese. Prof. K. B. Berthold ist wohl der Goldschmied Karl Berthold (1889 bis 1975), der an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau lehrte und von 1933 bis 1945 die Kölner Werkschulen leitete. Literatur: K. Schmetzer und L. Kiefert, Zur Färbung von Igmerald (synthetischer Smaragd, hergestellt von der I.G. Farbenindustrie), 1998.

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