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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

599 - Violin with two bows in wooden case, fiddle, flamed maple back, with embroidered velvet cover

Startpreis

80 €

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Keine

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Violin with two bows in wooden case, fiddle, flamed maple back, with embroidered velvet cover Violin, spruce top with purfling, back and ribs of flamed maple, golden-brown varnish. Fingerboard and four pegs of ebony, tailpiece without fine tuners, round chin rest, light-colored bridge, probably replaced. Good condition commensurate with age, one string replaced by fishing line, body with scratches and dents, varnish rubbed. With two bows, one fully haired with black frog with mother-of-pearl eye, the second without hair, the frog detached and damaged. Black coffin-shaped wooden case with metal handle and hook clasps, lined inside, with rosin box (violin rosin) inscribed "Sapella", and blue velvet cover with embroidered lyre motif. Case chipped, lining stained and partly detached. Violin L. 60 cm, body length 36 cm. The violin, in German Geige or technically Violine, was developed in northern Italy at the beginning of the 16th century and has four strings tuned in fifths (g, d1, a1, e2). Ebony has been used for the fingerboard since the early 19th century; Jakob Stainer (1621-1683) of Absam is regarded as the founder of the German school of violin making. Every bowed string instrument comes with a bow, a stick usually made of pernambuco, strung with horsehair, as a rule from white horses, and tensioned at the frog, which is traditionally made of ebony. Its present form goes back to the trained watchmaker F. X. Tourte, who developed the modern bow circa 1800. For the string to sound, the bow hair is rubbed with rosin, the distillation residue of the balsam of conifers; the resin increases the friction between hair and string, so that the vibration is produced by alternating sticking and sliding. German Description Geige mit zwei Bögen im Holzkasten, Violine, Boden aus geflammtem Ahorn, mit bestickter Samtdecke Geige, Decke Fichte mit Randeinlage, Boden und Zargen aus geflammtem Ahorn, goldbraun lackiert. Griffbrett und vier Wirbel aus Ebenholz, Saitenhalter ohne Feinstimmer, runder Kinnhalter, heller Steg, wohl ersetzt. Altersgemäß guter Zustand, eine Saite durch Angelsehne ersetzt, Korpus mit Kratzern und Druckstellen, Lack berieben. Dazu zwei Bögen, einer mit vollem Bezug und schwarzem Frosch mit Perlmuttauge, der zweite ohne Bezug, der Frosch gelöst und beschädigt. Schwarzer Holzkasten in Sargform mit Metallgriff und Hakenverschlüssen, innen ausgekleidet, mit Kolophoniumschachtel (Geigenharz), bezeichnet „Sapella“, und blauer Samtdecke mit gesticktem Lyra-Motiv. Kasten bestoßen, Auskleidung fleckig und teils gelöst. Geige L. 60 cm, Korpuslänge 36 cm. Die Geige, fachsprachlich Violine, wurde Anfang des 16. Jhs. in Norditalien entwickelt und trägt vier in Quinten gestimmte Saiten (g, d1, a1, e2). Für das Griffbrett nimmt man seit dem frühen 19. Jh. Ebenholz; als Begründer der deutschen Schule im Geigenbau gilt Jakob Stainer (1621-1683) aus Absam. Zu jedem Streichinstrument gehört der Bogen, eine meist aus Fernambuk gearbeitete Stange, die mit Pferdehaar, in der Regel vom Schimmel, bespannt ist und am traditionell aus Ebenholz gefertigten Frosch gespannt wird. Seine heutige Form geht auf den gelernten Uhrmacher F. X. Tourte zurück, der um 1800 den modernen Bogen entwickelte. Damit die Saite klingt, werden die Bogenhaare mit Kolophonium eingerieben, dem Destillationsrückstand des Balsams aus Nadelhölzern; das Harz erhöht die Reibung zwischen Haar und Saite, sodass durch wechselndes Haften und Gleiten die Schwingung entsteht.

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