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Guitar Lute with Carved Rosette, Walter Wild Markneukirchen, with Carrying Cord Wood, textile. Guitar lute with a vaulted body built of ribs and a flat soundboard with double edge inlay. The sound hole formed as a carved, pierced rosette with vine leaves and grapes, below it a carved bridge with leaf-shaped ends. Fingerboard with frets, the pegbox slotted, with a carved rosette at the head and three tuning machines with pale buttons on each side. Inside on a label in Fraktur type inscribed „A. Walter Wild, Zupfinstrumentenbau, Markneukirchen". With a carrying cord. Played condition commensurate with age, two strings missing, scratches, rubbed areas. L. 94.5 cm The guitar lute combines the bulbous lute body with the string length and stringing of the guitar. It appeared around 1900 and became the instrument of the youth and Wandervogel movement because it was light, portable and could accompany singing without prior training; the woven carrying cord belongs to this equipment. Markneukirchen in the Saxon Vogtland was the centre of German instrument making, with a multitude of small workshops working for the mail order trade. The carved rosette in place of an open sound hole is a mark of the better versions. German Description Gitarrenlaute mit geschnitzter Rosette, Walter Wild Markneukirchen, mit Trageband Holz, Textil. Gitarrenlaute mit gewölbtem, aus Spänen gebautem Schalenkorpus und flacher Decke mit doppelter Randeinlage. Das Schallloch als geschnitzte, durchbrochene Rosette mit Weinlaub und Trauben, darunter ein geschnitzter Steg mit blattförmig auslaufenden Enden. Griffbrett mit Bünden, der Wirbelkasten geschlitzt, mit geschnitzter Rosette am Kopfende und beidseitig drei Stimmmechaniken mit hellen Knöpfen. Innen auf einem Etikett in Fraktur bezeichnet „A. Walter Wild, Zupfinstrumentenbau, Markneukirchen". Dazu ein Trageband. Altersgemäß bespielter Zustand, zwei Saiten fehlen, Kratzer, beriebene Partien. L. 94,5 cm Die Gitarrenlaute verbindet den bauchigen Lautenkorpus mit der Mensur und Saitenzahl der Gitarre. Sie kam um 1900 auf und wurde zum Instrument der Jugend- und Wandervogelbewegung, weil sie leicht, tragbar und ohne Vorkenntnisse zu begleiten war; das gewebte Trageband gehört zu dieser Ausstattung. Markneukirchen im sächsischen Vogtland war das Zentrum des deutschen Instrumentenbaus, mit einer Vielzahl kleiner Werkstätten, die für den Versandhandel arbeiteten. Die geschnitzte Rosette anstelle des offenen Schalllochs ist ein Merkmal der besseren Ausführungen.
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