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Ulm pipe (Ulmer Kloben), burl wood pipe with metal mounts, horn stem and chain, bowl 18th/19th c. Burl wood, metal and horn, Ulm burl wood pipe, so-called Ulmer Kloben, also Sackpfeife, bowl of burl wood with pronounced root grain, metal mounts with tall collar and volutes, domed lid of burl wood with metal bracket, front plate with volute and socket for the stem, base rail along the lower edge, bowl 18th/19th century, stem of horn, turned throughout, with fluted centre section, knop and curved mouthpiece with rings, added later, long silver-coloured chain, double-run. Good condition commensurate with age, lid worn inside. Bowl 14x13 cm (HxW), L. 51 cm. The Ulm burl wood pipe, called Ulmer Kloben after its bowl shape and also Sackpfeife, was made in Ulm and its surroundings from the burls of alder, birch, maple or ash. Pipe makers are mentioned in Geislingen as early as 1695; the introduction of the Kloben is attributed to Johann Jakob Glöckle around 1733, and between 1790 and 1840 the Ulm workshops of the Leibinger family supplied about half of the production. Characteristic of the Kloben is the laterally flattened, disc-like rounded bowl with an edge at the front and base, the bowl and neck being of about the same height; in the 18th century the lids were of wood, later of metal. The mounts were at first of brass, later of tombac and in the luxury version of silver; stems of buffalo horn and double-run chains were part of the usual equipment of such a tobacco pipe. From 1840 porcelain pipes displaced the wooden pipe, the Ulm pipe-making trade declined until after the First World War, and the last maker worked until around 1942. German Description Ulmer Kloben, Maserholzpfeife mit Metallmontierung, Hornholm und Erbskette, Kopf 18./19. Jh. Maserholz, Metall und Horn, Ulmer Maserholzpfeife, sogenannter Ulmer Kloben, auch Sackpfeife, Pfeifenkopf aus Maserholz mit ausgeprägter Wurzelmaserung, Metallmontierung mit hohem Halsband und Voluten, gewölbter Deckel aus Maserholz mit Metallbügel, Vorderblech mit Volute und Hülse für den Holm, Bodenschiene entlang der Unterkante, Pfeifenkopf 18./19. Jh., Holm aus Horn, durchgehend gedrechselt, mit kanneliertem Mittelstück, Nodus und gebogenem Mundstück mit Ringwülsten, später hinzugefügt, lange silberfarbene Erbskette, doppelt geführt. Altersgemäß guter Zustand, Deckel innen abgenutzt. Kopf 14x13 cm (HxB), L. 51 cm. Die Ulmer Maserholzpfeife, nach ihrer Kopfform Ulmer Kloben und auch Sackpfeife genannt, wurde in Ulm und seinem Umland aus den Maserknollen von Erle, Birke, Ahorn oder Esche gefertigt. Pfeifenmacher sind in Geislingen bereits 1695 erwähnt; die Einführung des Klobens wird Johann Jakob Glöckle um 1733 zugeschrieben, und zwischen 1790 und 1840 lieferten die Ulmer Werkstätten der Familie Leibinger etwa die Hälfte der Produktion. Kennzeichen des Klobens sind der seitlich abgeflachte, scheibenförmig gerundete Kopf mit einer Kante an Vorderseite und Boden, wobei Kessel und Halsansatz etwa gleich hoch sind; im 18. Jh. bestanden die Deckel aus Holz, später aus Metall. Die Montierungen wurden zunächst aus Messing, später aus Tombak und in der Luxusausführung aus Silber gearbeitet; Holme aus Büffelhorn und doppelt geführte Erbsketten gehörten zur üblichen Ausstattung einer solchen Tabakpfeife. Ab 1840 verdrängten Porzellanpfeifen die Holzpfeife, das Ulmer Pfeifenmacherhandwerk ging bis nach dem Ersten Weltkrieg zurück, und der letzte Hersteller arbeitete bis um 1942.
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