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Meissen Plate with Bird Painting, Golden Oriole and Bullfinch on Berry Branch, 2nd Half 20th c. Porcelain, polychrome painted and gilt, glazed. Plate by the State Porcelain Manufactory Meissen with a plain rim and a narrow gold edge. In the well a golden oriole and a bullfinch, painted naturalistically on a berry-bearing branch: above the oriole in brilliant yellow with black wings and a black tail and an open red beak, below it the bullfinch with an orange-red breast, a black cap, a grey back and a black wing with a white bar; the berries dark violet, the foliage in fresh green. On the base the underglaze blue crossed swords without cancellation strokes and a six-figure pattern number in gold. A hanger is glued to the reverse. First quality. Good condition. D. 25.5 cm. Naturalistically painted birds have belonged to the Meissen repertoire since the Hoeroldt period in the second quarter of the 18th c.; Johann Gregorius Hoeroldt introduced them together with the German flowers and European landscapes. The pattern numbers of this group begin with 26, for instance 260210 for bird painting and 260110 for the bird Blaukelchen. The manufactory has issued six-figure pattern numbers since the 1970s. German Description Meissen Teller mit Vogelmalerei, Pirol und Gimpel auf Beerenzweig, 2. Hälfte 20. Jh. Porzellan, bunt bemalt und goldstaffiert, glasiert. Teller der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen mit glatter Fahne und schmalem Goldrand. Im Spiegel ein Pirol und ein Gimpel, naturalistisch gemalt auf einem beerentragenden Zweig: oben der Pirol in leuchtendem Gelb mit schwarzen Flügeln und schwarzem Schwanz und geöffnetem rotem Schnabel, darunter der Gimpel mit orangeroter Brust, schwarzer Kopfkappe, grauem Rücken und schwarzem Flügel mit weißer Binde; die Beeren dunkelviolett, das Laub in frischem Grün. Im Boden die unterglasurblaue Schwertermarke ohne Schleifstriche sowie eine sechsstellige Dekornummer in Gold. Rückseitig eine aufgeklebte Wandaufhängung. 1. Wahl. Guter Zustand. D. 25,5 cm. Naturalistisch gemalte Vögel gehören seit der Höroldt-Zeit im zweiten Viertel des 18. Jh. zum Meissener Dekorrepertoire; Johann Gregorius Höroldt führte sie gemeinsam mit den Deutschen Blumen und europäischen Landschaften ein. Die Dekornummern dieser Gruppe beginnen mit 26, etwa 260210 für die Vogelmalerei und 260110 für den Vogel Blaukelchen. Sechsstellige Dekornummern vergibt die Manufaktur seit den 1970er Jahren.
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