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KPM Berlin Reticulated Plate Ceres with Cornucopias, Design Schmuz-Baudiss, 20th c. Porcelain, polychrome painted and gilt, glazed. Plate by the Royal Porcelain Manufactory Berlin in the Ceres pattern. The rim with an encircling lattice piercing in basketwork form, the edge shaped and scalloped. Above the piercing a relief band picked out in green with cornucopias spilling fruit and flowers in violet, blue, pink, yellow and red, between them golden-yellow sheaves of corn and green foliage; gold dots accentuate the edge. The well left white. On the base the underglaze blue sceptre mark and the red orb above KPM. Good condition. D. 22 cm. The design was created in 1912 for the 150th anniversary of the manufactory, celebrated in 1913; Theodor Hermann Schmuz-Baudiss (1859 to 1942) was then artistic director of the KPM. The name refers to Ceres, the Roman goddess of agriculture and fertility. The manufactory has used the sceptre since 1763, taken from the electoral Brandenburg coat of arms; the orb was added in 1832 as a decorators' mark, red standing for floral and polychrome painting. The lettering KPM beneath it was used from 1870 to 1992, after which it was dropped. German Description KPM Berlin Durchbruchteller Ceres mit Füllhörnern, Entwurf Schmuz-Baudiss, 20. Jh. Porzellan, polychrom bemalt und goldstaffiert, glasiert. Teller der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin im Dekor Ceres. Die Fahne mit umlaufendem Gitterdurchbruch in Flechtwerkform, der Rand passig geschweift. Über dem Durchbruch ein reliefiertes, grün gefasstes Band mit Füllhörnern, aus denen Früchte und Blüten in Violett, Blau, Rosa, Gelb und Rot quellen, dazwischen goldgelbe Ährenbündel und grünes Blattwerk; Goldpunkte akzentuieren den Rand. Der Spiegel weiß belassen. Im Boden die unterglasurblaue Zeptermarke und der rote Reichsapfel über KPM. Guter Zustand. D. 22 cm. Der Entwurf entstand 1912 zum 150-jährigen Bestehen der Manufaktur, das 1913 gefeiert wurde; Theodor Hermann Schmuz-Baudiss (1859 bis 1942) leitete die KPM damals als künstlerischer Direktor. Der Name geht auf Ceres zurück, die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit. Das Zepter führt die Manufaktur seit 1763, es ist dem kurfürstlich-brandenburgischen Wappen entnommen; den Reichsapfel setzt sie seit 1832 zusätzlich als Malereimarke, wobei Rot für Blumen- und Buntmalerei steht. Der Schriftzug KPM darunter wurde von 1870 bis 1992 verwendet, danach entfiel er.
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