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KPM Berlin Porcelain Figure Miner in Parade Dress after Johannes Eckstein, 20th C. Porcelain, white glazed, painted polychrome and gilt. Standing figure of a young miner in parade dress, on a square plinth with an ochre-painted rocky ground. He wears a grass-green coat with long tails and gold epaulettes, beneath it a red waistcoat with a row of gold buttons and a gold bow, with a white neckerchief, black breeches, white stockings and black buckled shoes. On his head a tall green miner's cap with an interlaced gold monogram GR. In his left hand a white, gilt mine lamp, in his right a silver-coloured axe blade. Under the plinth the underglaze blue sceptre mark, in iron red the orb with KPM as well as the black painter's number 14 R. age-appropriate condition, small loss of colour on the arm, the axe handle is missing. H. 17 cm. The design of the miner figures of the Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin goes back to the sculptor Johannes Eckstein, who created them around 1775/85; the manufactory modelled them again and again over more than two hundred years. They appear as a pair, a Prussian and a Hanoverian miner. What is worn is not working clothing but the parade dress in which miners appeared at mining processions and court festivities; lamp and axe belong to it as emblems of their estate. The monogram on the cap distinguishes the two: FR for Fridericus Rex the Prussian, GR for Georgius Rex the Hanoverian miner. The iron red orb was introduced in 1832 as a painters' mark; the colour red identified flower painting as well as figures and landscapes painted in colour, while green stood for decorative painting and blue for underglaze painting. German Description KPM Berlin Porzellanfigur Bergmann in Paradetracht nach Johannes Eckstein, 20. Jh. Porzellan, weiß glasiert, polychrom und goldstaffiert. Stehende Figur eines jungen Bergmanns in der Paradetracht, auf quadratischer Plinthe mit ockerfarben staffiertem, felsigem Grund. Er trägt einen grasgrünen Rock mit langen Schößen, goldenen Epauletten, darunter eine rote Weste mit goldener Knopfreihe und goldener Schleife, dazu ein weißes Halstuch, schwarze Kniehosen, weiße Strümpfe und schwarze Schnallenschuhe. Auf dem Kopf eine grüne, hohe Bergmannsmütze mit goldenem, verschlungenem Monogramm GR. In der linken Hand eine weiße, goldstaffierte Grubenlampe, in der rechten ein silberfarbenes Beilblatt. Unter der Plinthe die unterglasurblaue Zeptermarke, in Eisenrot der Reichsapfel mit KPM sowie die schwarze Malernummer 14 R. Altersgemäßer Zustand, kleine Farbfehlstelle am Arm, Stiel des Beils fehlt. H. 17 cm. Der Entwurf der Bergmannsfiguren der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin geht auf den Bildhauer Johannes Eckstein zurück, der sie um 1775/85 schuf; die Manufaktur formte sie über zweihundert Jahre hinweg immer wieder aus. Sie erscheinen als Paar, ein preußischer und ein hannoverscher Bergmann. Getragen wird keine Arbeitskleidung, sondern die Paradetracht, in der die Bergleute bei Bergaufzügen und Hoffesten auftraten; Lampe und Beil gehören als Standeszeichen dazu. Das Monogramm auf der Mütze unterscheidet die beiden: FR für Fridericus Rex den preußischen, GR für Georgius Rex den hannoverschen Bergmann. Der eisenrote Reichsapfel wurde 1832 als Malereimarke eingeführt; die Farbe Rot kennzeichnete Blumenmalerei sowie farbig staffierte Figuren und Landschaften, während Grün für Dekormalerei und Blau für Unterglasurmalerei stand.
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