Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.
Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.
Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.
Simon Peter Gerz Höhr, large Westerwald lidded stein with figural relief, 3.5 l, circa 1900 Stoneware, relief-moulded, ivory glazed, the ground dark green, bands and details in red-brown. Large Westerwald lidded stein, Simon Peter Gerz, Höhr-Grenzhausen, circa 1900, capacity 3.5 l. Slender cylindrical body, the wall with continuous relief: beneath a round arch a couple in historical costume before a balustrade, the man with a sword, beside them a putto and a bird with outspread wings, flowering branches at the sides, along the lower edge the motto in Fraktur script "Immer wirb - das Glück ist mürb."; shoulder and foot with rosette frieze and interlaced bands. Domed pewter lid with scroll relief, oval cartouche, finial knop and shell-shaped thumb rest. Marked underneath, the impressed maker's mark jug in a triangle, below it the model number "866". Age-appropriate good condition. H. 50 cm. 360-degree photo available on our website. The stoneware and majolica factory Simon Peter Gerz was founded in 1857 in Höhr in the Westerwald and received its production licence in 1862; its founder Simon Peter Gerz I lived from 1830 to 1893. After his death his son-in-law Alphons Wilhelm Lötschert continued the firm, which was converted into a limited company in 1897 and existed until 1997. The impressed mark with the jug in a triangle came into use from about 1893 and is found on the relief steins of Historicism. The range included drinking steins, goblets and vases with Historicist reliefs and figural scenes; from about 1900 Gerz also worked with designers such as Peter Behrens, Albin Müller and Bruno Mauder. Höhr-Grenzhausen lies in the Kannenbäckerland, the centre of Westerwald stoneware, whose production flourished economically around 1590 with the arrival of leading master potters from the pottery centres of Raeren and Siegburg. German Description Simon Peter Gerz Höhr, großer Westerwälder Deckelkrug mit Figurenrelief, 3,5 l, um 1900 Steinzeug, reliefiert, elfenbeinfarben glasiert, der Fond dunkelgrün, Bänder und Details rotbraun staffiert. Großer Westerwälder Deckelkrug, Simon Peter Gerz, Höhr-Grenzhausen, um 1900, Inhalt 3,5 l. Schlanker zylindrischer Korpus, die Wandung mit umlaufendem Relief: unter einem Rundbogen ein Paar in historischer Tracht vor einer Balustrade, der Mann mit Schwert, daneben ein Putto und ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln, seitlich Blütenzweige, am unteren Rand die Spruchzeile in Frakturschrift „Immer wirb - das Glück ist mürb.“; Schulter und Fuß mit Rosettenfries und Flechtbändern. Gewölbter Zinndeckel mit Rankenrelief, ovaler Kartusche, Zapfenknauf und muschelförmiger Daumenrast. Im Boden gemarkt, die eingeprägte Herstellermarke Krug im Dreieck, darunter die Modellnummer „866“. Altersgemäß guter Zustand. H. 50 cm. 360-Grad-Foto auf unserer Webseite. Die Steinzeug- und Majolikafabrik Simon Peter Gerz wurde 1857 in Höhr im Westerwald gegründet und erhielt 1862 die Produktionslizenz; ihr Gründer Simon Peter Gerz I lebte von 1830 bis 1893. Nach seinem Tod führte der Schwiegersohn Alphons Wilhelm Lötschert die Firma weiter, die 1897 in eine GmbH umgewandelt wurde und bis 1997 bestand. Die eingeprägte Marke mit dem Krug im Dreieck kam ab etwa 1893 in Gebrauch und findet sich auf den Reliefkrügen des Historismus. Zum Sortiment gehörten Trinkkrüge, Pokale und Vasen mit Historismus-Reliefs und figürlichen Darstellungen; ab etwa 1900 arbeitete Gerz auch mit Entwerfern wie Peter Behrens, Albin Müller und Bruno Mauder zusammen. Höhr-Grenzhausen liegt im Kannenbäckerland, dem Zentrum des Westerwälder Steinzeugs, dessen Produktion um 1590 durch den Zuzug führender Töpfermeister aus den Töpfereizentren Raeren und Siegburg ihren wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.
Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.
Shipping on request by email (drouot@versteigerungshaus.de), costs shown on the invoice. Own shipper or collection in Quedlinburg possible; items handed over unpacked. Collect or arrange shipping within 14 days of invoice.