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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

444 - Biedermeier View Cup with Landscape Painting and Rich Gilding, 1837-1844

Startpreis

70 €

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Keine

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Biedermeier View Cup with Landscape Painting and Rich Gilding, 1837-1844 Porcelain, white glazed, painted polychrome and richly gilt. Cylindrical cup with an ear-shaped handle curving high above the rim, this gilt throughout and with a moulded leaf motif at its junction. The wall shows a finely painted topographical view in shades of green, brown and ochre: an elongated, multi-storey light-coloured complex of buildings in a wooded valley, in front of it terraced gardens with Lombardy poplars and fruit trees, in the foreground on the path a Biedermeier couple with top hat and parasol. The upper rim gilt inside and out, beneath the view a gold band. The saucer with a broad gold rim and a second encircling gold ring. In the base of the saucer the underglaze blue sceptre mark above the letters KPM, together with a small impressed mark; the base of the cup unmarked, bearing only a painted black painter's mark. Good condition commensurate with age, the gilding rubbed. Cup H. 9 cm. 360-degree photo on our website. The Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin used this form of mark from 1837 to 1844; before that the sceptre stood alone with a horizontal crossbar, and from 1844 the eagle was added. In the Biedermeier period view cups were not everyday ware but keepsakes and tokens of friendship, given on special occasions and afterwards displayed in the glass cabinet; many bear a painted dedication or the name of the view depicted on the base. Veduta painting on porcelain required its own class of painters within the manufactory, who worked from engraved models. German Description Biedermeier Ansichtentasse mit Landschaftsmalerei und reicher Goldstaffage, 1837–1844 Porzellan, weiß glasiert, polychrom bemalt und reich goldstaffiert. Zylindrische Tasse mit hoch über den Rand geschwungenem Ohrhenkel, dieser durchgehend vergoldet und am Ansatz mit plastischem Blattmotiv. Die Wandung zeigt eine feinmalerische topografische Ansicht in Grün-, Braun- und Ockertönen: ein langgestreckter, mehrgeschossiger heller Gebäudekomplex in einem bewaldeten Tal, davor terrassierte Gärten mit Pyramidenpappeln und Obstbäumen, im Vordergrund auf dem Weg ein Biedermeierpaar mit Zylinder und Sonnenschirm. Der obere Rand innen und außen vergoldet, unter der Ansicht ein Goldband. Die Untertasse mit breitem Goldrand und zweitem umlaufendem Goldreif. Im Boden der Untertasse die unterglasurblaue Zeptermarke über den Buchstaben KPM, dazu ein kleines Presszeichen; der Tassenboden ungemarkt, dort lediglich eine aufgemalte schwarze Malermarke. Altersgemäß guter Zustand, das Gold berieben. Tasse H. 9 cm. 360-Grad-Foto auf unserer Webseite. Diese Markenform verwendete die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin von 1837 bis 1844; davor stand das Zepter allein mit waagerechtem Querbalken, ab 1844 trat der Adler hinzu. Ansichtentassen waren im Biedermeier keine Gebrauchsware, sondern Erinnerungs- und Freundschaftsgaben, die man zu besonderen Anlässen schenkte und anschließend in der Glasvitrine aufstellte; viele tragen eine gemalte Widmung oder die Bezeichnung der dargestellten Ansicht auf dem Boden. Die Vedutenmalerei auf Porzellan verlangte einen eigenen Malerstand innerhalb der Manufaktur, der nach Kupferstichvorlagen arbeitete.

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