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Vienna Porcelain Manufactory, two dinner plates and serving plate with flower painting, Bindenschild Porcelain, polychrome painted, glazed, three plates by the Vienna Porcelain Manufactory, early 19th century, marked on the base with the underglaze blue Bindenschild (shield mark), together with impressed year stamps, probably "804" and "825" for 1804 and 1825, condition commensurate with age, 1) flat dinner plate, the well with a finely executed floral motif with pink rose and yellow-red flower, rim with colourful scattered flowers, slight signs of use, wear to the decoration and minimal firing flaws, D. 25 cm 2) deep dinner plate, the well with a floral motif with pink rose and tulip, rim with colourful scattered flowers, slight signs of use, wear to the decoration and minimal firing flaws, D. 25 cm 3) large serving plate, central floral composition with rose and tulip, complemented by scattered flowers on the flange, D. 34 cm, H. 5 cm The Vienna Porcelain Manufactory was founded in 1718 by Claudius Innocentius du Paquier and is considered the second-oldest porcelain manufactory in Europe. In 1744 it passed into imperial ownership under Maria Theresa; its mark is the cobalt-blue Bindenschild (shield mark) under the glaze, originally the coat of arms of the Babenbergs. From 1783 the manufactory additionally marked its wares with year marks. Naturalistically painted European flowers, individually or as bouquets, were already painted in Vienna circa 1730 and spread from Meissen from about 1740 as "Deutsche Blumen" (German flowers). Increasing competition led to its closure in 1864; in 1923 the manufactory was reopened in Augarten Palace. German Description Wiener Porzellanmanufaktur, zwei Essteller und ein Anbietteller mit Blumenmalerei, Bindenschild Porzellan, polychrom bemalt, glasiert, drei Teller der Wiener Porzellanmanufaktur, Anfang 19. Jh., im Boden gemarkt mit dem unterglasurblauen Bindenschild, dazu geprägte Jahresstempel, wohl „804“ und „825“ für 1804 und 1825, altersgemäßer Zustand, 1) flacher Essteller, im Spiegel ein fein ausgeführtes florales Motiv mit rosa Rose und gelb-roter Blüte, Rand mit bunten Streublumen, leichte Gebrauchsspuren, Dekorabrieb und minimale Brandfehler, D. 25 cm 2) tiefer Essteller, im Spiegel ein florales Motiv mit rosa Rose und Tulpe, Rand mit bunten Streublumen, leichte Gebrauchsspuren, Dekorabrieb und minimale Brandfehler, D. 25 cm 3) großer Anbietteller, zentrale florale Komposition mit Rose und Tulpe, ergänzt durch Streublumen am Fahnenrand, D. 34 cm, H. 5 cm Die Wiener Porzellanmanufaktur wurde 1718 von Claudius Innocentius du Paquier gegründet und gilt als zweitälteste Porzellanmanufaktur Europas. 1744 kam sie unter Maria Theresia in kaiserlichen Besitz; ihr Kennzeichen ist der kobaltblaue Bindenschild unter der Glasur, ursprünglich das Wappen der Babenberger. Ab 1783 versah die Manufaktur ihre Erzeugnisse zusätzlich mit Jahresmarken. Naturalistisch gemalte europäische Blumen, einzeln oder als Bouquet, wurden in Wien schon um 1730 gemalt und verbreiteten sich ab etwa 1740 von Meissen aus als „Deutsche Blumen“. Wachsende Konkurrenz führte 1864 zur Schließung, 1923 wurde die Manufaktur im Schloss Augarten wiedereröffnet.
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