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Portrait of an infantryman of Infantry Regiment No. 170 with spiked helmet, First World War Colour lithograph/paper, mounted on cardboard, inscribed in the stone lower right "Zenner" and "Ötzsch b/ Leipzig", standing German infantryman in field-grey field uniform with red-piped tunic and shoulder straps, spiked helmet (Pickelhaube) with cloth cover and red regimental number "170", knapsack, belt with ammunition pouch, holding the rifle with both hands in front of his body, the moustached soldier facing the viewer, in front of a park-like landscape with rows of trees and a light horizon, age-appropriate condition, lower margin water-stained, image 69.5x49 cm (HxW), behind glass, framed, frame width 0.5 cm Large-format soldier portraits of this kind were produced in the German Empire as keepsakes for soldiers and their families and, like the reservist pictures, belong to the patriotic commemorative culture of the years around the First World War (1914 to 1918). The red regimental number on the helmet cover refers to the 9th Baden Infantry Regiment No. 170, raised in 1897, garrisoned in Offenburg from 1898 with its III Battalion in Donaueschingen, and part of the XIV Army Corps. During the First World War the regiment fought on the Western Front, among others in the Battle of the Marne, in Flanders, on the Somme and on the Aisne, returned to Offenburg in November 1918 and was disbanded in 1919. The place of printing, Ötzsch near Leipzig, is the village of Oetzsch south of Leipzig, which was united with Markkleeberg in 1915 and is today a district of the town of Markkleeberg. German Description Portrait eines Infanteristen des Infanterie-Regiments Nr. 170 mit Pickelhaube, Erster Weltkrieg Farblithografie/Papier, auf Karton aufgezogen, unten rechts im Stein bezeichnet „Zenner“ und „Ötzsch b/ Leipzig“, stehender deutscher Infanterist in feldgrauer Felduniform mit rot paspeliertem Waffenrock und Schulterklappen, Pickelhaube mit Helmüberzug und roter Regimentsnummer „170“, Tornister, Koppel mit Patronentasche, das Gewehr mit beiden Händen vor dem Körper haltend, der Soldat mit Schnurrbart blickt den Betrachter an, vor parkähnlicher Landschaft mit Baumreihen und hellem Horizont, altersgemäßer Zustand, unterer Rand wasserfleckig, Darstellung 69,5x49 cm (HxB), hinter Glas, gerahmt, Rahmenbreite 0,5 cm Großformatige Soldatenbildnisse dieser Art wurden im Deutschen Kaiserreich als Erinnerungsbilder für Soldaten und ihre Familien gefertigt und gehören wie die Reservistenbilder zur patriotischen Erinnerungskultur der Jahre um den Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918). Die rote Regimentsnummer auf dem Helmüberzug der Pickelhaube verweist auf das 9. Badische Infanterie-Regiment Nr. 170, das 1897 aufgestellt wurde, ab 1898 in Offenburg garnisonierte, mit dem III. Bataillon in Donaueschingen lag und zum XIV. Armeekorps gehörte. Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Regiment an der Westfront, unter anderem in der Marneschlacht, in Flandern, an der Somme und an der Aisne, kehrte im November 1918 nach Offenburg zurück und wurde 1919 aufgelöst. Die Druckortangabe Ötzsch bei Leipzig bezeichnet das Dorf Oetzsch südlich von Leipzig, das 1915 mit Markkleeberg vereinigt wurde und heute ein Stadtteil von Markkleeberg ist.
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