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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

75 - Caucasian shashka with horn grip and curved back-edged blade, short version, 19th/20th century

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220 €

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Caucasian shashka with horn grip and curved back-edged blade, short version, 19th/20th century Steel, horn. Shashka of Caucasian form with curved, single-edged blade with a double narrow fuller along the back. One-piece dark horn grip without a guard, with small rivets, the pommel split and bent into a hook. A special feature is the short version with an overall length of 60.5 cm, the blade not shortened. Without scabbard, without marks. Blade stained, with age patina. L. 60.5 cm, blade length 48 cm. The shashka is the sabre of the Caucasian mountain peoples; its name goes back to the Adyghe word for “long knife”, the oldest depictions date from the early 17th century and come from western Georgia, the first written mention from 1747. Its characteristics are the slightly curved, single-edged back-edged blade and the grip without any guard, whose pommel is bent into a hook and split into two “ears”; the weapon was worn with the edge upwards, and in the Caucasian form the grip sits in the scabbard up to the pommel. Non-regulation pieces from the Caucasus have grips of horn or of niello silver and in some cases older European trade blades from Hungary or Solingen. Russian troops became acquainted with the shashka in the Caucasian Wars; it was introduced in 1834 as a model for the Nizhny Novgorod Dragoon Regiment, in 1881 as a Cossack and as a dragoon sabre for the entire cavalry, and from 1927 it continued to be made in a Soviet version until 1946. These regulation models have grip sleeve and pommel of brass, the dragoon model additionally a knuckle bow, and on the blade the acceptance mark and the mark of the Zlatoust arms factory. Besides the full-length weapons, reduced-size shashkas for boys are recorded. German Description Kaukasische Schaschka mit Horngriff und gekrümmter Rückenklinge, kurze Ausführung, 19./20. Jh. Stahl, Horn. Schaschka kaukasischer Form mit gekrümmter, einschneidiger Klinge mit doppelter schmaler Hohlkehle am Rücken. Einteiliger dunkler Horngriff ohne Parierelement, mit kleinen Nieten, der Knauf gespalten und hakenförmig abgebogen. Besonderheit ist die kurze Ausführung mit 60,5 cm Gesamtlänge, die Klinge nicht gekürzt. Ohne Scheide, ohne Marken. Klinge fleckig, mit Alterspatina. L. 60,5 cm, Klingenlänge 48 cm. Die Schaschka ist der Säbel der kaukasischen Bergvölker; ihr Name geht auf das adygeische Wort für „langes Messer“ zurück, die ältesten Darstellungen stammen aus dem frühen 17. Jh. aus Westgeorgien, die erste schriftliche Erwähnung von 1747. Kennzeichen sind die leicht gekrümmte, einschneidige Rückenklinge und der Griff ohne jedes Parierelement, dessen Knauf hakenförmig abgebogen und in zwei „Ohren“ gespalten ist; getragen wurde die Waffe mit der Schneide nach oben, bei der kaukasischen Form steckt der Griff bis zum Knauf in der Scheide. Nichtreglementierte Stücke aus dem Kaukasus haben Griffe aus Horn oder aus nielliertem Silber und teils ältere europäische Handelsklingen aus Ungarn oder Solingen. Die russischen Truppen lernten die Schaschka in den Kaukasuskriegen kennen; 1834 wurde sie als Modell für das Dragonerregiment Nischni Nowgorod, 1881 als Kosaken- und als Dragonersäbel für die gesamte Kavallerie eingeführt und ab 1927 in sowjetischer Ausführung bis 1946 weitergefertigt. Diese Ordonnanzmodelle tragen Griffhülse und Knauf aus Messing, das Dragonermodell zusätzlich einen Faustbügel, und auf der Klinge Abnahme und Marke der Waffenfabrik Slatoust. Neben den Waffen in voller Länge sind verkleinerte Schaschkas für Knaben überliefert.

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