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Cavalry pistol, probably Prussia M 1823 U/M, converted from flintlock to percussion, 19th century Wood and metal, cavalry pistol, muzzle-loader, probably Prussian model 1823, converted from flintlock to percussion (U/M) and probably shortened after the manner of the cavalry pistol M 1850, traces of the former pan on the lock, barrel with octagonal breech section, turning to round, swamped muzzle, front sight and fixed rear sight on the breech plug tang, percussion lock with flat lock plate, hammer, nipple and spring-loaded nipple safety in place of the frizzen, dark half stock, S-shaped side plate, back of the grip with metal strap, brass-coloured mounts comprising barrel band, trigger guard with finger spur and butt cap with ring for the lanyard, cal. 15 mm, probably 2nd quarter of the 19th century, conversion probably 1850s, used condition commensurate with age, mechanism works, L. 39 cm The Prussian cavalry pistol introduced in 1823 was made in Potsdam, Neisse, Saarn, Danzig and Suhl and converted to percussion ignition in the early 1850s (officially “Umgeändertes Modell”, U/M); in the process the nipple safety took the place of the frizzen, and some of the pistols received the shortened half stock with barrel band after the manner of the cavalry pistol M 1850 introduced in 1850. The converted pistols remained in use alongside the M 1850 with uhlans, cuirassiers and artillery until the war of 1870/71. The percussion lock goes back to the patent of Alexander John Forsyth of 1807; with the copper percussion cap it replaced the flintlock, was introduced by the armies in the 1830s and 1840s and was superseded by breech-loaders from the 1860s onwards. As a percussion pistol of a model predating 1871, it may be acquired and possessed without a licence under German weapons law from the age of 18; this also applies to a reproduction. German Description Kavalleriepistole, wohl Preußen M 1823 U/M, von Steinschloss auf Perkussion adaptiert, 19. Jh. Holz und Metall, Kavalleriepistole, Vorderlader, wohl preußisches Modell 1823, von Steinschloss auf Perkussion adaptiert (U/M) und wohl nach Art der Kavalleriepistole M 1850 gekürzt, am Schloss Spuren der früheren Pfanne, Lauf mit achtkantiger Kammer, in rund übergehend, kanonierte Mündung, Korn und Standkimme auf dem Schwanzschraubenblatt, Perkussionsschloss mit flacher Schlossplatte, Hahn, Piston und federgestützter Pistonsicherung an der Stelle der Batterie, dunkler Halbschaft, s-förmige Gegenschlossplatte, Griffrücken mit Metallschiene, messingfarbene Beschläge aus Laufring, Abzugsbügel mit Fingerhaken und Griffkappe mit Ring für den Fangriemen, Kal. 15 mm, wohl 2. Viertel 19. Jh., Adaptierung wohl 1850er Jahre, altersgemäß gebrauchter Zustand, Mechanik funktioniert, L. 39 cm Die 1823 eingeführte preußische Kavalleriepistole wurde in Potsdam, Neiße, Saarn, Danzig und Suhl gefertigt und in den frühen 1850er Jahren auf Perkussionszündung adaptiert (amtlich „Umgeändertes Modell“, U/M); dabei trat die Pistonsicherung an die Stelle der Batterie, ein Teil der Pistolen erhielt den gekürzten Halbschaft mit Laufring nach Art der 1850 eingeführten Kavalleriepistole M 1850. Die adaptierten Pistolen blieben neben der M 1850 bei Ulanen, Kürassieren und Artillerie bis zum Krieg von 1870/71 im Gebrauch. Das Perkussionsschloss geht auf das Patent von Alexander John Forsyth aus dem Jahr 1807 zurück; mit dem kupfernen Zündhütchen löste es das Steinschloss ab, wurde in den 1830er und 1840er Jahren bei den Armeen eingeführt und ab den 1860er Jahren von den Hinterladern abgelöst. Als Perkussionspistole nach einem Modell vor 1871 sind Erwerb und Besitz nach deutschem Waffenrecht ab 18 Jahren erlaubnisfrei; dies gilt auch für eine Nachfertigung.
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