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live 14. November | 10:00 AM
Kunst- und Auktionshaus Quedlinburg

35 - Indian Toradar matchlock musket, probably 19th c., calibre 16 mm, round barrel with muzzle swell

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Indian Toradar matchlock musket, probably 19th c., calibre 16 mm, round barrel with muzzle swell Iron, wood and copper-coloured metal, Indian matchlock musket (Toradar), muzzleloader, probably 19th century, calibre 16 mm. Very long, slender round barrel with tulip-shaped flared muzzle swell engraved with grooves, raised rings and rear sight at the breech, the barrel held to the stock by several metal bands, among them a copper-coloured band at the breech, on the barrel the stamping "JPR/EXR/214532" and two further, poorly struck, illegible marks. Narrow, straight full stock with straight butt, assembled from several parts, the upper part with the barrel bed inset into the stock, ramrod beneath the barrel, pan on the side with sliding cover, hook-shaped match holder with remnant of a yellow match, trigger lever on the underside of the stock. Mechanism working, scratches on the stock. Please inspect. L. 175 cm The Toradar is the Indian form of the matchlock musket, which was made in northern and central India from the 16th into the 19th century and carried as a common firearm until circa 1830. Its matchlock works on the oldest ignition principle of handheld firearms: when the trigger is pulled, the match holder lowers the smouldering match onto the priming powder in the side pan. In Europe, this system was in use only into the 17th century, whereas in India it remained the norm for far longer. The long, slender barrel with flared muzzle and the straight, narrow stock distinguish the Toradar from the European muskets of its time. German Description Indische Luntenschlossmuskete Toradar, wohl 19. Jh., Kaliber 16 mm, Rundlauf mit Mündungskopf Eisen, Holz und kupferfarbenes Metall, indische Luntenschlossmuskete (Toradar), Vorderlader, wohl 19. Jh., Kaliber 16 mm. Sehr langer, schlanker Rundlauf mit tulpenförmig erweitertem, mit Rillen graviertem Mündungskopf, am Laufansatz Wulstringe und Kimme, der Lauf mit mehreren Metallbändern am Schaft gehalten, darunter ein kupferfarbenes Band am Ansatz, auf dem Lauf die Prägung „JPR/EXR/214532“ und zwei weitere, verschlagene, nicht lesbare Punzen. Schmaler, gerader Vollschaft mit geradem Kolben, aus mehreren Teilen zusammengesetzt, das Oberteil mit der Laufauflage in den Schaft eingesetzt, Ladestock unter dem Lauf, seitliche Pfanne mit Schiebedeckel, hakenförmiger Luntenhahn mit Rest einer gelben Lunte, an der Schaftunterseite ein Abzugshebel. Mechanik funktioniert, Kratzer am Schaft. Bitte besichtigen. L. 175 cm Der Toradar ist die indische Form der Luntenschlossmuskete, die in Nord- und Zentralindien vom 16. bis ins 19. Jh. gebaut und bis etwa 1830 als gebräuchliche Feuerwaffe geführt wurde. Sein Luntenschloss arbeitet nach dem ältesten Zündprinzip der Handfeuerwaffen: Der Luntenhahn senkt die glimmende Lunte beim Ziehen des Abzugs auf das Zündkraut in der seitlichen Pfanne. In Europa war dieses System nur bis ins 17. Jh. in Gebrauch, in Indien blieb es weit länger die Regel. Der lange, schlanke Lauf mit ausgestellter Mündung und der gerade, schmale Schaft unterscheiden den Toradar von den europäischen Musketen seiner Zeit.

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