Per modificare l'ordine di acquisto,
contattare la casa d'aste.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Le iscrizioni sono chiuse per questa vendita. Non è possibile fare offerte.
Gli importi convertiti sono forniti solo a scopo informativo. Solo la valuta determinata per la vendita dalla casa d'aste è vincolante. È possibile selezionare una valuta diversa dalla pagina “Preferenze” nel proprio profilo.
Spese comprensive delle commissioni della casa d'aste e della piattaforma. Per maggiori dettagli, si prega di consultare le Condizioni Generali di Vendita della casa d'aste.
Yombe-Statue, Kongo, Republik Kongo Naturalistisch gestaltete Mutterschaftsdarstellung aus geschnitztem Leichtholz. H. 31 cm Anfang des 20. Jahrhunderts (Beschädigungen und Fehlstellen, das Kind ist in drei Teile zerbrochen) Der Erwerb dieses Werks zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist durch einen direkten literarischen Bericht dokumentiert: In seinem Werk „Fièvres d’Afrique“ schildert der Schriftsteller Louis Charbonneau ausführlich die Umstände, unter denen es ihm geschenkt wurde. Literaturverzeichnis: Little, R. (2016). Die Puppe von Mambu, oder: Ein afrikanischer Bildhauer des frühen 20. Jahrhunderts, identifiziert und lokalisiert dank der Schriften von Louis Charbonneau. Études littéraires africaines, (42), S. 141–150. Auszüge: Gegen Ende seines Lebens schenkte Louis Charbonneau (1865–1951), der zwischen 1888 und 1922 als Kaufmann und Bergbauprospektor in West- und Südwestafrika tätig war, eine Holzstatuette an Raymond Escholier, seinem Freund aus literarischen Kreisen und Verfasser des Vorworts zur Erzählung „Mambu et son amour“, die 1925 den Grand Prix de littérature coloniale erhielt. Zu Beginn seines Werks „Fièvres d’Afrique“ berichtet Charbonneau auf einer Seite seines Tagebuchs vom 12. Februar [19]22 von seinem Wiedersehen mit einem Holzbildhauer: Charbonneau, L. (2014). „Fièvres d’Afrique“, gefolgt von drei unveröffentlichten Erzählungen. Einleitung von Roger Little in Zusammenarbeit mit Claude Achard. L’Harmattan, Autrement Mêmes, S. 11–12 „‚Für dich, mein Freund, der du mir zuhörst, wenn ich spreche … der du fragst, ohne zu befehlen, um Dinge über die M’Bas zu erfahren, schenke ich dir meine Basika, die du schon immer kaufen wolltest! Ich habe dir davon erzählt, sie ist das Mädchen meines Herzens … Der Kleine, den sie in ihren Händen hält, ist heute Lumbo, der mir beim Gehen hilft und mein Feuer schürt! … Schau dir Lumbo an … sein Kopf ist rund wie meiner … er wird ein Mann wie ich werden … Außerdem bringe ich ihm alles über die M’Bas bei!“ Ehrfürchtig, wie es sich gehörte, drückte ich die Basika des Kindes, nach der ich mich schon so lange gesehnt hatte, an mich und wäre fast davongelaufen, aus Angst, der Mandemba könnte seine Großzügigkeit irgendwann bereuen. Faserhut, Elfenbeinhorn und gelbe Mavungu-Statuette, wahre Juwelen der primitiven Kunst eines alten Volkes – euch zu besitzen ist gut, eure Geschichte zu kennen ist besser!…“ Diese Seite ist auf das Jahr 1922 datiert, reiht sich jedoch in einen Zyklus mit dem Titel „Fünfzehn Jahre nach Mambu“ ein sowie in die Briefe, die er an Raymond Escholier oder dessen Ehefrau Marie-Louise richtete, erwähnt Charbonneau mehr als einmal „die Puppe von Mambu“. (…) Bereits 1922 hatte sich Charbonneau den bewegten Erinnerungen und der Sehnsucht nach seiner Lebensgefährtin hingegeben: Aus seinen Schriften lässt sich ableiten, dass Mambu 1906 verstorben ist und ihre Puppe daher zwangsläufig aus einer früheren Zeit stammt. Es handelte sich somit um die älteste afrikanische Skulptur, die einer bestimmten Person zugeordnet werden kann, in diesem Fall einem Mann namens Kumboté. Man kann ihren Fundort ebenso genau bestimmen: im Dorf Ganda in der heutigen Demokratischen Republik Kongo, und mit Sicherheit wissen, dass sie dem Volk der M’Ba-Sundis gehörte – umso sicherer, als eine Karte aus dem Jahr 1913 ein Dorf namens Ganda-Sundi zeigt, das diesen Namen bis heute trägt. Die umfassende Veröffentlichung von Herrn Roger Little kann auf Anfrage als PDF-Datei über das Auktionshaus bezogen werden. Taschenbuchausgaben von „Fièvres d’Afrique“ und „Mambu et son Amour“ können im Auktionshaus eingesehen werden und werden dem Zuschlagsempfänger ausgehändigt.
La spedizione è facoltativa. Potete utilizzare un corriere di vostra scelta. Il prezzo indicato non include il prezzo del lotto o le diritti della casa d'aste.
EXPÉDITIONS: Nous n'effectuons aucun envoi. Merci de contacter les sociétés suivantes pour devis (ou celle de votre choix) : - hello@thepackengers.com ou 01 76 4 - Arts Transports Bernard ou 05 63 02 66 55 ou tout autre prestataire de votre choix.