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EIN ZUSAMMENGEHÖRENDES LACKWERK: EIN SUZURIBAKO UND EIN RYŌSHI BUNKO Japan, datiert auf das Jahr Taishō 4 (1915). Ein passendes Paar, bestehend aus einem Suzuribako (Schreibkästchen) und seinem größeren Begleiter, einem Ryōshi Bunko (Dokumentenbox), dessen Verzierung direkt auf das rohe Holz aufgetragen wurde (Kiji Maki-e, 木地蒔絵) – die natürliche Holzmaserung bleibt durchgehend sichtbar, darüber wurden horizontale Streifen aus gestreutem Goldpulver aufgetragen, die an treibenden Nebel (Kasumi) erinnern. Der Deckel des Suzuribako ist im Takamakie-Stil mit einem Strauß Chrysanthemen (Kiku) und deren Blättern verziert; die Blütenblätter sind in Silber und zinnfarbenem Lack vor vergoldeten Blättern dargestellt, sowohl in voller Blüte als auch in Knospenform, wobei sich das Chrysanthemenmotiv nahtlos über die Seiten der Schatulle fortsetzt. Im Inneren befinden sich ein rechteckiger Tintenstein (suzuri) und ein Pinsel, der auf einer schlichten Pinselablage aus Holz ruht, die vor demselben mit Goldstaub überzogenen Holzhintergrund steht. Der Deckel des Ryōshi Bunko ist mit einem blühenden Pflaumenzweig (Ume) verziert, dessen Blüten und Blütenblätter aus Perlmutt (Raden) eingelegt sind; der geschwungene Zweig ist in dunklem Lack vor demselben nebelartigen Hintergrund dargestellt und setzt das visuelle Thema des Paares in größerem Maßstab fort. Auf der Innenseite des Deckels ist ein Waka-Gedicht in schwarzer Tinte auf demselben Kasumi-Hintergrund eingraviert und mit „Seibi Saku“ signiert. Das Set wird von seiner originalen Aufbewahrungsbox aus Holz (Tomobako) begleitet, auf der mit Tinte 料紙文庫 硯箱 („Ryōshi Bunko, Suzuribako“) geschrieben und mit 大正四年十月 (Taishō 4, Oktober – d. h. Oktober 1915) und mit dem Vermerk 壹具 („ein Set“). Briefkasten: L: 41,5 cm B: 32,3 cm H: 14,5 cm Schreibkasten: L: 28 cm B: 22,2 cm H: 6,7 cm Weist Risse auf. Tomobako (vom Künstler signierte Schatulle) Japan, Taishō 4 (1915)
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