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Hans Nagel, "Baumpaar", abstrakte Plastik um 1961 (WVZ- Nr. FW 64) Hans Nagel, 1926 Frankfurt - 1978 Bonn, deutscher Bildhauer & bildender Künstler, insbesondere ist er für seine markanten Röhrenplastiken aus Eisen bekannt, hier: "Baumpaar", abstrakte Plastik, Kupfer- Galvano auf leitfähigen Untergrund, wohl Holz, 42 x 29,5 x 15,8 cm. WVZ - Nr. FW 64 (Andreas Bee, Hans Nagel - Das plastische Werk, 1996, dort mit Abb. S.211) Zum Künstler: Nach einem Besuch der Münchner Kunst- Akademie mietete sich Hans Nagel 1946 in Heidelberg ein Atelier an und bildete sich autodidaktisch weiter. Schon 1948 wurden Werke von Nagel in drei Heidelberger Gruppenausstellungen gezeigt. Seine ersten (figürlichen) Plastiken entstanden 1949 aus Holz, Gips oder Sandstein, eine erste Einzelausstellung hatte Nagel 1952 im Graphischen Kabinett Dr. Hanna Grisebach, Heidelberg. Seinen ersten öffentlichen Auftrag führte er 1955 für die Stadt Mannheim aus. 1958 erhielt Nagel einen Lehrauftrag an der Werkkunstschule Mannheim (später aufgegangen in der Hochschule Mannheim), ab 1960 als Leiter der künstlerischen Grundausbildung. Der Kunstverein Heidelberg widmete ihm eine Einzelausstellung. Das Studienjahr 1965/66 führte Nagel als Gastdozent an die Hochschule für bildende Künste Hamburg und im Studienjahr darauf an das Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung Mainz (später aufgegangen in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz). 1969 berief ihn die Werkkunstschule Mannheim zum Leiter der Abteilung 'Freies Gestalten' und 'Plastisches Gestalten'. 1973 erhielt Nagel ein Jahresstipendium der Cité Internationale des Arts Paris, das er jedoch abbrach, um einem Ruf an die Hochschule der Künste Berlin zu folgen, wo er bis zu seinem Tod als ordentlicher Professor für Bildhauerei unterrichtete und zuletzt Vizepräsident wurde.
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