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JOHN HOPPNER (BRITISCH, 1759–1810) „INFANT VANITY“ Öl auf Holztafel 58 x 66,5 cm (22¾ x 26 Zoll)Gemalt 1789. Ausgestellt: Royal Academy, London, 1789 (Nr. 176)Literatur: W. McKay und W. Roberts, John Hoppner, R.A., London, 1909, S. 301, wo es fälschlicherweise als „Infant Variety“ aufgeführt ist; H. P. K. Skipton, John Hoppner, London: Methuen & Co., 1905, S. XII, S. 168; „The Royal Academy“, „The Exhibition of the Royal Academy of Arts, M.DCC.LXXXIX, The Twenty First“, London: T. Cadell, 1789, S. 7, Nr. 176; gestochen von John Young nach John Hoppner, „Infant Vanity“ (1789) (BM 2010,7081.3587)Dieses fesselnde Werk mit dem Titel „Infant Vanity“ wurde 1789 von John Hoppner in der Royal Academy ausgestellt – in jenem Jahr, in dem er zum Porträtmaler des Prinzen von Wales, des späteren Königs Georg IV., ernannt wurde. Das Sujet und die freie Malweise zeugen von Hoppners gut dokumentierter Anlehnung an Sir Joshua Reynolds, insbesondere an dessen „Fancy Pictures“ wie „The Infant Academy“ (1781–2;London, Kenwood House, Iveagh-Nachlass) und „A Child with Guardian Angels“ (1786; Privatsammlung), die beide 1782 bzw. 1786 in der Academy ausgestellt wurden. Dass Hoppner sich dafür entschied, das vorliegende Werk auf Holztafel auszuführen, ist wohl ein weiterer Beleg für Reynolds’ allgegenwärtigen Einfluss. In seinem „Dictionary of British 18th Century Painters“ (1981, S. 181) bemerkte der stets scharfsinnige Ellis Waterhouse, dass Hoppners erfolgreichste Werke seine Gruppenporträts von Kindern waren, darunter auch das seiner eigenen Kinder, das sich heute in Washington befindet (1791; National Gallery of Art). Laut dem Text von Horace Pitt Kennedy Skipton aus dem Jahr 1905 orientierte sich das vorliegende Gemälde wahrscheinlich am Bild aus Washington.
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