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PHILIPS GALLE (Haarlem, 1537 – Antwerpen, 1612) „Pavor“ Stich, Tafel 31 aus der Serie „De Deis Gentium Imagines“, Antwerpen, 1581, lateinische Verse von Hugo Favolius, oben auf der Tafel mit „Pavor“ betitelt, unten links mit der Nummer 31 versehen. Lateinischer Zweizeiler am unteren Rand: „Cum lepus ad folii strepitum paveatque trematque, / Adscribi poterit iure Pavor lepori“ (da der Hase beim geringsten Rascheln eines Blattes erschrickt und zittert, kann man dem Hasen zu Recht die Furcht zuschreiben). Abnutzungsspuren und Stockflecken. Maße: 15,5 x 9,2 cm Literatur: New Hollstein, Philips Galle; Sellink, Philips Galle (1537–1612), 1997. Als Nebengottheit des römischen Pantheons gehört Pavor hier zu den Göttern und Personifikationen, die Philips Galle in dieser gelehrten Bilderserie versammelt hat, die sich an Humanisten und Künstler auf der Suche nach ikonografischen Vorbildern richtete.
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