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HOLY (Ladislav) Die afrikanische Bildhauerei. Ost- und Südafrika. Fotografien von Dominique Darbois. Aus dem Tschechischen übersetzt von Konstantin Jelinek. Paris, Éditions Cercle d’Art, 1967. Großes quadratisches In-4 (28 cm), helles Verlagsleinen, auf dem vorderen Deckel mit einer stilisierten Karte Afrikas verziert, 190 Seiten, zahlreiche fotografische Reproduktionen in Schwarz-Weiß und in Farbe, ganzseitig und als Einlegebilder. Literaturverzeichnis S. 187–191. Die institutionelle Kollation bestätigt 190 Seiten, 28 cm und die Ausgabe von Cercle d’Art aus dem Jahr 1967. Französische Originalausgabe dieser bedeutenden Monografie, die sich einem Bereich widmet, der damals weitaus weniger erforscht war als die Künste West- und Zentralafrikas: den traditionellen Skulpturen Ost- und Südafrikas. Das Werk wurde im Fachhandel übrigens als Standardwerk zu diesem Thema präsentiert. Ladislav Holý untersucht die verschiedenen Skulpturtraditionen unter Berücksichtigung von Techniken, Materialien, rituellen Funktionen und stilistischen Beziehungen zwischen Bevölkerungsgruppen und Regionen. Das Werk befasst sich insbesondere mit den Werken aus Mosambik, Malawi, Sambia, Simbabwe/Rhodesien und den angrenzenden Regionen, mit Ausführungen zu den Makonde, Bemba, Chewa, Tchewa, Lomwe, Nyassa usw. Die Ikonografie ist einer der großen Reize des Bandes. Die Fotografien stammen von Dominique Darbois, dessen Arbeit den Skulpturen eine besonders starke Präsenz verleiht: Masken, anthropomorphe Figuren, rituelle Statuen und geschnitzte Objekte werden häufig einzeln vor neutralem Hintergrund abgebildet, manchmal auf einer ganzen oder doppelten Seite. Der dokumentarische Wert des Buches ist für den Markt für afrikanische Kunst nach wie vor von großer Bedeutung: bestimmte von Holý und Darbois abgebildete Werke werden noch heute in Fachkatalogen zitiert, um ihre Bibliografie und Publikationsgeschichte zu belegen; so wird eine auf dem Markt gehandelte Makonde-Figur als in diesem Werk abgebildet referenziert, Kat.-Nr. 82. Gutes Exemplar, innen sauber und gut erhalten. Der Verlagskarton ist vorhanden, jedoch ohne den ursprünglichen illustrierten Schutzumschlag; heller, ziemlich verschmutzter und fleckiger Leineneinband mit Abrieb und Gebrauchsspuren, kleine Beschädigungen an den Kappen und Ecken. Das Fehlen des Schutzumschlags ist hier der größte Mangel.
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