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Il Ponte

692 - Werkstatt von Donato di Niccolò, genannt Betto Bardi, bekannt als Donatello (Florenz, 1386–1466)

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Werkstatt von Donato di Niccolò, genannt Betto Bardi, bekannt als Donatello (Florenz, 1386–1466) Madonna auf dem Stuhl, um 1450/1460, polychromer Stuck (62 × 43 cm) (Restaurierung und Farbauftrag) Innenrahmen aus geschnitztem Holz, bemalt und vergoldet (135 × 75 cm) Zum Vergleich siehe: Jolly, A. Madonnen von Donatello und seinem Umkreis, Frankfurt am Main 1998, S. 128–131, Anm. 32, S. 271–273, Abb. 57–59 IT Werkstatt von Donato di Niccolò di Betto Bardi, genannt Donatello (Florenz, 1386–1466) „Madonna del seggiolino“ aus polychrom bemaltem Stuck, um 1450/1460 (62 × 43 cm) (Restaurierungen und Farbverluste) In einem architektonischen Tabernakelrahmen mit strahlenförmigem Aufsatz aus geschnitztem, bemaltem und vergoldetem Holz (135 × 75 cm) Die Jungfrau ist als Halbfigur dargestellt, nach rechts gewandt, mit zum Gebet gefalteten Händen. Das in Windeln gewickelte Kind liegt auf einem Sitz oder einer Wiege, deren beiden Stützen aus der Reliefebene nach vorne ragen. Es legt seine rechte Hand zwischen die Hände der Mutter. Die relativ formelle Darstellung der betenden Jungfrau mit dem Kind, der ernste Ausdruck auf ihrem Gesicht und die eng umwickelte Kopfbedeckung lassen diese Zeichnung in die Jahre nach Donatellos Rückkehr aus Padua einordnen, etwa in die Zeit der „Madonna Chellini“ (1456). Einige Details dieses speziellen Reliefs finden sich auch in anderen Madonnenzeichnungen aus derselben Zeit wieder, was zeigt, wie Donatello, der sich einst für diese besondere Art der Komposition interessierte, sie in verschiedenen Varianten erprobte. Diese Zeichnung findet sich in mindestens sechs Originalabgüssen aus dem 15. Jahrhundert sowie in dem im Victoria and Albert Museum in London aufbewahrten Terrakotta-Relief, das als Donatellos Originalvorlage für die Abgussserie gilt, wobei manchmal Cherubim im Hintergrund hinzugefügt wurden (Florenz, Museo Bardini; Berlin, Bode-Museum; Paris, Musée Jacquemart-André), die auch aufgrund der zeitgenössischen Polychromie seiner Werkstatt zugeordnet werden können. Zu den weiteren Exemplaren zählen die Abgüsse in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen in Berlin, im Musée Jacquemart-André in Paris sowie früher in der Sammlung Neuerburg in Köln. Diese Stuckabgüsse weisen einige feine kompositorische Unterschiede zum Terrakotta-Relief des V&A auf, beispielsweise im Ausschnitt des Gewandes der Jungfrau, in der Linie der Kopfbedeckung über der Stirn, in den Kopfmaßen, in der Perspektive des Stuhls, im Winkel des Kopfes des Kindes und in der Form des Bauches unter den Windeln. Zum Vergleich siehe: M. Ajmar-Wollheim, F. Dennis, *At Home in Renaissance Italy*, Ausstellungskatalog, V&A, London, 2006, Tafel 14.4, S. 194, Kat. 170, S. 363 C. Avery, „Le Madonne di Donatello rivisitate“ in Studies in Italian Sculpture, London, 2001, S. 35–37, Abb. 24 A. Jolly, „Madonnas von Donatello und seinem Umkreis“, Frankfurt am Main 1998, S. 128–131, Anm. 32, S. 271–273, Abb. 57–59 J. Pope-Hennessy, in Zusammenarbeit mit R. Lightbown, „Catalogo della scultura italiana al Victoria and Albert Museum“, London: HMSO 1964 (3 Bände), Band 1, S. 77–78, Nr. 64, Abb. 80

Text übersetzt von DeepL.
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