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Totoya Hokkei (1780–1850), „Die Schlange und die Melonen“, vermutlich ein späterer Abzug, Japan, Meiji-Zeit, um 1890–1900 Nach dem Chōmonjū (著聞集) aus der Reihe Washō kurabe (和書くらへ – „Vergleich japanischer Schriften/Bücher“). Originalkomposition aus der Edo-Zeit, um 1821–1822; Surimono, Nishiki-e, mehrfarbiger Holzschnitt mit Trockenprägung (Karazuri), Shikishiban-Format. Der Holzschnitt zeigt eine große Schlange, die sich um zwei Melonen windet, die neben einer kleinen Holzkiste liegen. Das Werk gehört zur Serie „Washō kurabe“, die klassischen Werken der japanischen Literatur gewidmet ist, und illustriert hier das „Kokon Chōmonjū“ (古今著聞集 – „Sammlung alter und moderner Anekdoten“), einer 1254 von Tachibana no Narisue zusammengestellten Sammlung von Anekdoten. Das Motiv bezieht sich auf eine Anekdote, in der sich herausstellt, dass Melonen, die Fujiwara no Michinaga geschenkt wurden, eine Schlange enthielten. Das Originalwerk wird heute mit Sicherheit Totoya Hokkei (魚屋北渓, 1780–1850), einem Künstler der Hokusai-Schule, zugeschrieben und auf die Jahre 1821–1822 datiert. Der vorliegende Druck wurde fälschlicherweise Hokusai zugeschrieben und trägt eine apokryphe Signatur.
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