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JOHANNES GEBHARDT_x001D_ Prenzlau 1930 - 2020 Falkendorf Tempel. Skulpturcollage in der Art eines Gebäudes mit Säulenhalle aus zusammengesetzten und verbundenen Schamottesteinen, um 1991. Auf Klebeetikett auf der Standfläche handschriftlich bezeichnet „G2“. Höhe: 30 cm. Breite: 29,5 cm. Tiefe: 15 cm. Nach einer der Töpferlehre stellte Gebhardt zunächst Irdenware mit figurativer Engobemalerei her; danach wechselte er zu einem hellgrauen schamottierten Scherben und organischen Formen, sog. Knospengefässen zu. Erst Ende der 1980er Jahre knüpfte der Künstler an frühere bildhauerische Tätigkeit an und schuf gebaute Skulpturen aus ausgedienten, teils ausgelassenen Ziegelsteinen mit Verwitterungen, die Vergänglichkeit assozieren. [bg]