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DADAMAINO, eigentl. EDOARDA EMILIA MAINO_x001D_ 1930 - Mailand - 2004 Recherche du Couleur. Komposition aus zehn Streifen-Quadraten mit Farbverlauf. Fries aus 10 Oelbildern auf Holz 1967. Sämtlich verso signiert (außer „N. 8 Violet sur Orange“), datiert, in Französisch betitelt, mit der Künstleradresse, Nummer (Reihenfolge) bezeichnet und mit Pfeil nach oben gekennzeichnet. Je 20 x 20 cm. Gesamtmaß einschl. Rahmen: 25,5 x 216 cm. Teils mit winzigen schwachen Fleckchen. Dadamaino war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der italienischen Avantgarde der 1950er und 1960er Jahren. Sie begann als Autodidaktin in den frühen 1950er Jahren. Waren zunächst noch Blumenstilleben ein häufiges Motiv, ändert sich ihre künstlerische Wahrnehmung mit dem Besuch einer Ausstellung mit Werken von Lucio Fontana. Des weiteren wurde sie danach durch Piero Manzoni beeinflusst und knüpfte Beziehungen mit den Vertretern der wichtigsten Kunstströmungen der 1960er Jahren wie beispielsweise der Gruppe ZERO. 1961 gründete sie mit Antonio Calderara und drei weiteren Künstlern die „Gruppo Punto“, die von Lucio Fontana beeinflusst war und bis 1966 bestand. „1967 widmete sich Dadamaino besonders chromatischen Interferenzen und erprobte die wechselseitigen Beziehungen der sieben Farben des Spektrums, sowie Weiß, Schwarz und Kastanienbraun“ (AOW/AKL online). Jeweils in Atelierleiste und zusammen als Fries in einem Rahmen. [ms]