Calendrier des ventes
1 / 8

Pour modifier votre ordre d’achat,
contactez la maison de ventes.

live 4 novembre | 11:00
Chiswick Auctions

99 - Ein Paar chinesischer Huali-Sessel mit Jochlehne im „Beamtenhut“-Stil, Sichutou Guanmaoyi, Qing-Dynastie, 18. Jahrhundert 清十八世紀 黃花梨四出頭官帽椅一對 | Sammlung Ulrich Hausmann Dieses vorliegende Paar geschnitzter Huanghuali-Sessel mit Jochlehne im „Beamtenhut“-Stil, bekannt als „Sichutou Guanmaoyi“, jeweils mit einer geschwungenen Rückenlehne, die von einem jochförmigen Bogen überragt und zusätzlich von den hinteren Pfosten flankiert wird, welche nahtlos in die Hinterbeine übergehen und sich durch den rechteckigen Rahmen der geflochtenen Sitzfläche erstrecken; die Armlehnen ruhen auf schlanken, aufrecht stehenden Holmen und ragen geschwungen über die vorderen Pfosten hinaus, wobei der rechteckige Rahmen den Matten-Sitz über der buckelförmigen Querstrebe mit vertikalen Streben umschließt; die vier Beine sind durch abgestufte, geriffelte Querstreben und eine geformte Fußstütze an der Vorderseite verbunden, unter schlichten Schürzen und Zwickeln. Maße: (107,5 cm hoch, 57 cm breit, 45 cm tief) Anzahl: (2) Provenienz: Aus der angesehenen Sammlung von Ulrich Hausmann (Deutschland, 1947–2023); von dort durch Erbschaft: Ulrich Hausmann galt als angesehener Sammler und Gelehrter chinesischer Kunstwerke und war insbesondere für seine Fachkenntnisse auf dem Gebiet der späten chinesischen Bronzen bekannt. Hausmann trug in dieser Hinsicht eine bedeutende Sammlung zusammen und leistete einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung und zum Verständnis später chinesischer Bronzen. Herkunft: Bedeutende Sammlung von Ulrich Hausmann (Deutschland, 1947–2023), anschließend im Familienbesitz. Hausmann war ein hoch angesehener, herausragender Sammler und Gelehrter chinesischer Kunstwerke und galt insbesondere als Autorität in der Erforschung und Bewertung von Bronzewaren der Ming- und Qing-Dynastien.Hausmann lebte im Rheinland und baute eine bedeutende Sammlung chinesischer Kunstwerke auf, die einen herausragenden Beitrag zur Vertiefung des Verständnisses und der Erforschung spätchinesischer Bronzekunst in der Wissenschaft leistete. Anmerkungen: Siehe ein eng verwandtes Stuhlpaar, das am 16. März 2015 bei Christie’s in New York unter der Losnummer 3294 versteigert wurde; ein weiteres Stuhlpaar ohne Armlehnen, das am 15. Mai 2014 bei Bonhams in London unter der Losnummer 349 versteigert wurde; ein weiteres Paar wurde bei Sotheby’s in New York 18.–19. März 2025, Los 267. Dieses prächtige Paar Huanghuali-Stühle zeichnet sich durch seine außergewöhnlich klaren Linien und zurückhaltende Eleganz aus; diese seltene und raffinierte Form verkörpert viele der begehrtesten Merkmale von Möbeln aus der späten Ming-Zeit, die auch in der Qing-Zeit hoch geschätzt wurden. Dieser Stuhltyp ist unter Kennern chinesischer Möbel als „Sichutou Guanmaoyi“ („Sessel mit vier hervorstehenden Enden“ in Form eines „Beamtenhuts“) bekannt – ein Name, der sich aus dem Vorsprung der Leisten an der Oberkante und der Armlehnen über die hinteren bzw. vorderen Pfosten hinaus ableitet. Obwohl diese überstehenden Elemente wahrscheinlich ihren Ursprung in eher volkstümlichen Traditionen des chinesischen Möbelbaus hatten, war die Form bis zur Ming- und in die Qing-Dynastie vollständig in den raffinierten Geschmack der Gelehrten integriert worden. Insbesondere der weit geschwungene, verlängerte Kammbalken vermittelte Vornehmheit und Status, und Stühle dieser Art waren bei Versammlungen oft den ranghöchsten Persönlichkeiten vorbehalten. Ein Paar Stühle von sehr ähnlicher Art ist bei Christie’s New York, 16. März 2015, Los 3294, zu finden; ein weiteres Paar Stühle ohne Armlehnen wurde bei Bonhams London am 14. Mai 2014 verkauft,Lot 349; ein weiteres Paar wurde bei Sotheby’s in New York vom 18. bis 19. März 2025 unter der Lotnummer 267 versteigert. Dieses Paar „Guanmao“-Stühle aus Huanghuali-Holz besticht durch seine exquisite Formgebung, klare, fließende Linien und eine elegante, zurückhaltende Ausstrahlung. Ihr seltenes und raffiniertes Design vereint zahlreiche Merkmale, die bei Möbeln aus der späten Ming-Dynastie besonders begehrt waren und auch in der Qing-Dynastie weiterhin hoch geschätzt wurden.Kenner klassischer Möbel bezeichnen diese Art von Stühlen als „Si-Chu-Tou“-Beamtenstühle, benannt nach den überstehenden Enden der Rückenlehne an beiden Seiten sowie den Armlehnen.Obwohl diese „hervorstehende“ Konstruktion möglicherweise aus der Tradition der chinesischen Volksmöbel stammt, hatte sich ihre Form in der Ming- und Qing-Zeit vollständig in die erhabene Ästhetik der Gelehrten und Geniesser integriert. Insbesondere die breiten, ausladenden, hervorstehenden Kopfstützen strahlen Würde und Ansehen aus, weshalb diese Stühle häufig für die höchsten Persönlichkeiten bei gesellschaftlichen Anlässen und feierlichen Versammlungen reserviert waren.

Mise à prix

6 500 £ (7 763 €)

Le prix de réserve est le prix minimum accepté par le vendeur. Les enchérisseurs ne peuvent pas voir ce prix. Pour pouvoir remporter un objet, vous devez soumettre la meilleure enchère, et atteindre ou dépasser le prix de réserve.

Les inscriptions sont closes pour cette vente. Vous ne pouvez pas enchérir

Les montants convertis sont fournis à titre indicatif uniquement. Seule la devise déterminée par la maison de ventes fait foi. Vous pouvez sélectionner une autre devise en allant dans la section "Préférences" de votre profil.

Frais incluant les frais de l'étude et de la plateforme. Pour plus de précisions, veuillez vous référer aux conditions générales de vente de la maison de ventes.

Estimation

8 000 - 12 000 £ (9 500 - 15 000 €)

Frais de vente

32,7 %

Ein Paar chinesischer Huali-Sessel mit Jochlehne im „Beamtenhut“-Stil, Sichutou Guanmaoyi, Qing-Dynastie, 18. Jahrhundert 清十八世紀 黃花梨四出頭官帽椅一對 | Sammlung Ulrich Hausmann Dieses vorliegende Paar geschnitzter Huanghuali-Sessel mit Jochlehne im „Beamtenhut“-Stil, bekannt als „Sichutou Guanmaoyi“, jeweils mit einer geschwungenen Rückenlehne, die von einem jochförmigen Bogen überragt und zusätzlich von den hinteren Pfosten flankiert wird, welche nahtlos in die Hinterbeine übergehen und sich durch den rechteckigen Rahmen der geflochtenen Sitzfläche erstrecken; die Armlehnen ruhen auf schlanken, aufrecht stehenden Holmen und ragen geschwungen über die vorderen Pfosten hinaus, wobei der rechteckige Rahmen den Matten-Sitz über der buckelförmigen Querstrebe mit vertikalen Streben umschließt; die vier Beine sind durch abgestufte, geriffelte Querstreben und eine geformte Fußstütze an der Vorderseite verbunden, unter schlichten Schürzen und Zwickeln. Maße: (107,5 cm hoch, 57 cm breit, 45 cm tief) Anzahl: (2) Provenienz: Aus der angesehenen Sammlung von Ulrich Hausmann (Deutschland, 1947–2023); von dort durch Erbschaft: Ulrich Hausmann galt als angesehener Sammler und Gelehrter chinesischer Kunstwerke und war insbesondere für seine Fachkenntnisse auf dem Gebiet der späten chinesischen Bronzen bekannt. Hausmann trug in dieser Hinsicht eine bedeutende Sammlung zusammen und leistete einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung und zum Verständnis später chinesischer Bronzen. Herkunft: Bedeutende Sammlung von Ulrich Hausmann (Deutschland, 1947–2023), anschließend im Familienbesitz. Hausmann war ein hoch angesehener, herausragender Sammler und Gelehrter chinesischer Kunstwerke und galt insbesondere als Autorität in der Erforschung und Bewertung von Bronzewaren der Ming- und Qing-Dynastien.Hausmann lebte im Rheinland und baute eine bedeutende Sammlung chinesischer Kunstwerke auf, die einen herausragenden Beitrag zur Vertiefung des Verständnisses und der Erforschung spätchinesischer Bronzekunst in der Wissenschaft leistete. Anmerkungen: Siehe ein eng verwandtes Stuhlpaar, das am 16. März 2015 bei Christie’s in New York unter der Losnummer 3294 versteigert wurde; ein weiteres Stuhlpaar ohne Armlehnen, das am 15. Mai 2014 bei Bonhams in London unter der Losnummer 349 versteigert wurde; ein weiteres Paar wurde bei Sotheby’s in New York 18.–19. März 2025, Los 267. Dieses prächtige Paar Huanghuali-Stühle zeichnet sich durch seine außergewöhnlich klaren Linien und zurückhaltende Eleganz aus; diese seltene und raffinierte Form verkörpert viele der begehrtesten Merkmale von Möbeln aus der späten Ming-Zeit, die auch in der Qing-Zeit hoch geschätzt wurden. Dieser Stuhltyp ist unter Kennern chinesischer Möbel als „Sichutou Guanmaoyi“ („Sessel mit vier hervorstehenden Enden“ in Form eines „Beamtenhuts“) bekannt – ein Name, der sich aus dem Vorsprung der Leisten an der Oberkante und der Armlehnen über die hinteren bzw. vorderen Pfosten hinaus ableitet. Obwohl diese überstehenden Elemente wahrscheinlich ihren Ursprung in eher volkstümlichen Traditionen des chinesischen Möbelbaus hatten, war die Form bis zur Ming- und in die Qing-Dynastie vollständig in den raffinierten Geschmack der Gelehrten integriert worden. Insbesondere der weit geschwungene, verlängerte Kammbalken vermittelte Vornehmheit und Status, und Stühle dieser Art waren bei Versammlungen oft den ranghöchsten Persönlichkeiten vorbehalten. Ein Paar Stühle von sehr ähnlicher Art ist bei Christie’s New York, 16. März 2015, Los 3294, zu finden; ein weiteres Paar Stühle ohne Armlehnen wurde bei Bonhams London am 14. Mai 2014 verkauft,Lot 349; ein weiteres Paar wurde bei Sotheby’s in New York vom 18. bis 19. März 2025 unter der Lotnummer 267 versteigert. Dieses Paar „Guanmao“-Stühle aus Huanghuali-Holz besticht durch seine exquisite Formgebung, klare, fließende Linien und eine elegante, zurückhaltende Ausstrahlung. Ihr seltenes und raffiniertes Design vereint zahlreiche Merkmale, die bei Möbeln aus der späten Ming-Dynastie besonders begehrt waren und auch in der Qing-Dynastie weiterhin hoch geschätzt wurden.Kenner klassischer Möbel bezeichnen diese Art von Stühlen als „Si-Chu-Tou“-Beamtenstühle, benannt nach den überstehenden Enden der Rückenlehne an beiden Seiten sowie den Armlehnen.Obwohl diese „hervorstehende“ Konstruktion möglicherweise aus der Tradition der chinesischen Volksmöbel stammt, hatte sich ihre Form in der Ming- und Qing-Zeit vollständig in die erhabene Ästhetik der Gelehrten und Geniesser integriert. Insbesondere die breiten, ausladenden, hervorstehenden Kopfstützen strahlen Würde und Ansehen aus, weshalb diese Stühle häufig für die höchsten Persönlichkeiten bei gesellschaftlichen Anlässen und feierlichen Versammlungen reserviert waren.

Texte traduit par DeepL.
Seule la version originale fait foi

Vente

Chinesische Kunst 中國藝術
mercredi 4 novembre
11:00
Barley Mow Centre 10 Barley Mow Passage London
W4 4PH Londres, Royaume-Uni

Maison de ventes

Chiswick Auctions +44 2 08 99 24 442 bids@chiswickauctions.co.uk
Sur Drouot depuis 5 ans avec Plus de 8,000 lots publiés

La livraison est optionnelle. Vous pouvez recourir au transporteur de votre choix. Le prix indiqué n’inclut ni le prix du lot, ni les frais de la maison de vente.

Options de livraison

Connectez-vous ou créez un compte pour en savoir plus sur vos options de livraison pour cette vente !